Chronik (1. Kompanie)

Als im Jahre 1954 der Schützenverein Barkhausen nach dem 2. Weltkrieg wieder aktiviert wurde, waren es die alten Schützenkameraden in der 1. Kompanie, die mit den jüngeren Kräften die Kompanie wieder auf die Beine stellte.

Ihr Bereich umfasst östliche Grenze die Weser, südlich die Porta-Brücke, westlich die Portastraße und nördlich die Osterfeldstraße. An der Spitze der frühere Oblt. Fritz Ferling, der sogleich auch die Kompanieführung übernahm, als jüngerer stand ihm Karl Diekmann als Hauptfeldwebel zur Seite. So war es nicht verwunderlich, daß die »Erste« auch gleich die Initiative an sich riß. Sie stellte die Spitze des Bataillons mit Oberst Franzmeyer, Adjutant Brauns, Zahlmeister Gustav Frank und Feldwebel Fritz Dieker als Geschäftsführer.

Die »Erste« war es dann auch, die mit der Förderung des Zusammenhalts begann. Sie veranstaltete jeweils am Montag früh ein Katerfrühstück, an dem sich damals auch andere Kompanieangehörige beteiligten und so ging die Idee später auf andere Kompanien über. Ein monatlicher Stammtisch im Hotel Friedenstal und jährlich am Ende des Jahres das Geflügelschießen gehören seit Jahren zu den Aktivitäten der 1. Kompanie.

Ausflüge, wie 1963 die Mondscheinfahrt mit der Helena, die Ausflüge nach Friedrichswald und Hiddenserborn, sind bleibende Erinnerungen aus vergangenen Zeiten.

Der Führungsablauf in der Kompanie gestaltete sich wie folgt: Nachdem Fritz Ferling 1960 starb, übernahm 1961 Hauptmann Karl Diekmann die Kompanie, seinStellvertreter war Oblt. Kochbeck, Hauptfw. Heinrich Brandt. 1975 wurde Heinrich Brandt als Hauptfeldwebel verabschiedet und Klaus Aumann wurde sein Nachfolger, der 1978 diese Position niederlegte, ihm folgte Gerhard Lückemann.

1983 wurde Karl Diekmann stellvertretender Bataillonskommandeur und Klaus Aumann übernahm die Kompanie als Chef, der nach dem Rücktritt von Gerhard Lückemann 1985 durch Hubert Kirchner als Hauptfeldwebel eine echte Unterstützung erfuhr.

So ist die 1.Kompanie heute wieder auf dem Weg nach oben. Viele Initiativen neben dem Schießsport (Radtouren, Kegeln, Filmabende, etc.) spiegeln heute das Bild der 1. Kompanie wieder. Der Damenstammtisch, jeden 2. Montag im Monat auf dem Schießstand, wie auch der Herrenstammtisch jeden 1. Dienstag im Monat im Hotel Friedenstal sind ein beliebter Treffpunkt innerhalb der Kompanie.

Nach 20 Jahren stellte die 1. Kompanie im Jubiläumsjahr 1989 mit Jörg Haubold und Karin Göpel endlich wieder das Königspaar. Dieses stolze Ereignis förderte sichtlich den Zusammenhalt der Kompanie.

Als im September 1992 mit Norbert Nagel ein Mann der jungen Garde die Position des Hauptfeldwebels vom Vorgänger Hubert Kirchner übernahm, war nachfolgend ein spürbarer Verjüngungsprozeß im Mitgliederaufkommen der 1. Kompanie festzustellen.

1996 trat Hauptmann Klaus Aumann als Kompaniechef zurück und wurde für seine Verdienste um Kompanie und Bataillon von Oberst Hilmar Wohlgemuthanläßlich des Königsballs im gleichen Jahre mit dem Kommandeursorden ausgezeichnet. Nachfolger als Kompanieführer wurde mit Hauptmann Heiner Amannebenfalls ein Schützenbruder der jüngeren Generation. Geselliges Beisammensein, Wochenendfahrten, Wanderungen, Planwagenausflüge sowie die Teilnahme an den verschiedenen Schießwettbewerben spiegeln das abwechslungsreiche Eigenleben der Kompanie in den vergangenen Jahren wieder.

Auch sportlich konnte sich die „Erste“ durchaus sehen lassen. Mehrfach wurde in den letzten 10 Jahren der Bataillons- und Bürgermeisterpokal mit sehr guten Schießergebnissen gewonnen.

Starke Aktivität war auch im Jugendbereich angesagt. Durch seine engagierte Nachwuchsarbeit gelang, es unserem langjährigen Jugendschießwart, Lt. Ernst Körtner, viele Jugendliche über den Schießsport in das Vereinsleben zu integrieren. Belohnung und sportlicher Höhepunkt war sicherlich der 1. Platz von Kathrin Bieber, bei der Landesmeisterschaft der Jugend mit der Luftpistole, 1995 in Dortmund.

Schließlich stellte die 1. Kompanie beim Schützenfest 1997 mit Klaus Nagel den Jugendschützenkönig, der sich Judith Amann zu seiner Mitregentin erwählte. Somit sind die Perspektiven für die Zukunft der 1. Kompanie in jeder Hinsicht als positiv anzusehen.

Neben Fortschritt und Erneuerung werden auch weiterhin Pflege von Tradition und Brauchtum Bestandteil des Kompanielebens sein.

Kommen Sie zu uns in den Kreis der 1. Kompanie.

Wir freuen uns über jede Bürgerin und jeden Bürger.

%d Bloggern gefällt das: