Alle Beiträge von Sebastian Ehrling

LSB „# – Überraschungspaket“ für Jugendleiter vom SV Barkhausen-Porta

Ehepaar Friedland seit über einem Jahrzehnt engagiert

gelang es dem Schützenverein Barkhausen-Porta eine Bewerbung für die Anerkennung im Ehrenamt beim Landessportbund (LSB) NRW einzureichen. Das ausgelobte Überraschungspaket „# – Sportehrenamt überrascht“, konnte nun anlässlich des Wichtelschiessens der Schüler und Jugendlichen an das Ehepaar Andrea und Jörg Friedland überreicht werden.

2024 konnte niemand ahnen, dass diese anerkennende Aktion für ehrenamtliches Engagement bis heute fortgeführt werden konnte. So wurde seinerzeit Jörg Friedland ausgezeichnet, für die über ein Jahrzehnt andauernde Jugendleitung und Trainertätigkeit. Mit einbezogen wurde zum damaligen Zeitpunkt auch Ehefrau Andrea. In diesem Jahr wurde sie vom Ehrungsverantwortlichen des Vereins, Rüdiger Eichhorn, selbst vorgeschlagen. Die erfolgreiche Bewerbung mündete nun im Umkehrschluss auch gemeinsam für Ehemann Jörg.

Der Laudator betonte dabei das Wirken der Eheleute im Neuaufbau der Jugendarbeit im schiesssportlichen Bereich des Vereins, die schon vielfach bis zu den Deutschen Meisterschaften reichte. Darüber ist das Engagement in der offenen Ganztags- Nachmittagsbetreuung im Blasrohrsport in den Grundschulen Barkhausen und Neesen nicht zu vergessen. „Darüber hinaus sind Andrea und Jörg auch über den Vereinsrahmen hinaus im anzukennenden Ehrenamt tätig! Andrea, als Geschäftsführerin des Stadtsportverbandes Porta Westfalica und Jörg beim Westfälischen Schützenbund, als Referent für allgemeine Jugendarbeit (2021-2024) und andauernd als Kreisjugendleiter im Schützenkreis Minden“, so die Ausführungen des Überbringers.

Die Überraschung, des mit vielen Sponsorenartikeln gefüllten Pakets, wurde ergänzt durch eine jeweilige persönliche Glastrophäe mit der Widmung: „In Anerkennung, Eure Jugendlichen“ und einer Urkunde „… für herausragenden Einsatz den Vereinsbetrieb am Laufen zu halten …“, vom LSB-Präsidenten Stefan Klett.

Andrea und Jörg Friedland bei der Übergabe des „LSB-Ü-Paketes“

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

25 Meisterschützen-Abzeichen für SV Barkhausen-Porta

So viel wie nie erreichten erforderliche Mindestringzahlen

Im Schützenverein Barkhausen-Porta gab es sehr viel anerkennenden Applaus anlässlich der verschiedensten Jahresabschlussveranstaltungen der unterschiedlichen schießsportlichen Disziplinen. Insgesamt wurden 25 Sportschützinnen und Sportschützen mit dem Meisterschützenabzeichen des Deutschen Schützenbundes der vergangenen Saison 2024 im Nachgang ausgezeichnet.

Erforderliche Ringzahlen mit den differenten Sportgeräten wie Luftpistole (LP) und Luftgewehr (LG), Kleinkalibergewehr über 50 bzw. 100 Meter Distanz, als auch für Pistolen über 25 m der Groß- und Kleinkaliberformate und sogar der historischen Perkussions- und Vorderlader-Waffen, wurden vom Vereinsehrungsverantwortlichen, Rüdiger Eichhorn, dabei erfasst. Im Sportjahren können die Mindestforderungen in Meisterschaften, wie auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene erbracht werden. Darüber hinaus fließen auch Ergebnisse aus überregionalen Wettkämpfen wie Liga-Ansetzungen und Landeskadervergleiche aus verschiedenen Disziplinen ein.

Für die Freihandschützen sind es z. B. bei LG 380 Ring, mit der LP immerhin 360 Ring im 40 Schussprogramm. Bei den Auflagedisziplinen werden die Ergebnisse in Zehntelwertungen ausgeschrieben und sind mit Anforderungen 300,0 bzw. 283,0 Ring mit 30 Zielvorgängen zu erbringen. Mit den historischen Original-Waffen oder entsprechenden Repliken sind dies mit jeweils 15 Schuss 125 bzw. 115 Ring. Für die Nachwuchssportler gelten entsprechende niedrige Einstufungen.

Die drei jüngsten Ausgezeichneten waren in diesem Zusammenhang Marco Backhaus, Marlene Dreger und Kira Holtmann, die jeweils vier, drei und sieben Mal die Limits erzielten (s. Foto).

Foto (RE) v.l.n.r.: Marco Backhaus, Marlene Dreger und Kira Holtmann mit Meisterschützenabzeichen und entsprechender Urkunde.

Die weiteren Sportler (Anzahl der erbrachten Qualifikationen): Bernd Barner (7), Reinhard Büttemeyer (6), Hans-Peter Dammeyer (8), Dieter Darlath (8), Maximilian Eichhorn (6), Rüdiger Eichhorn (21), Andrea Friedland (6), Jörg Friedland (15), Elke Heitkamp (10), Regina Horn-Sandvoß (10), Kerstin Kailuweit (15), Willi Kolkmann (8), Erwin Kording (5), Reinhard Kruse (6), Bettina Mentzner (4), Uwe Pruschinski (4), Jörg Rudolph (4), Dietmar Sandvoß (10), Andreas Schulte (12), Michael Stäube (18), Dennis Strücker (7) und Aleksey Tsaruryan (16).

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

SV Barkhausen-Porta | nunmehr an der Spitze

Reserve verliert unglücklich in der Bezirksliga Luftpistole

Nach den Ansetzungen des 5. Spieltages in der laufenden Bezirksliga mit der Luftpistole, steht die 1. Mannschaft des SV Barkhausen-Porta erstmals an der Spitze. Sie siegte souverän mit 5:0 gegen die Schützengesellschaft Dalbke mit 5:0. Die Zweitvertretung verlor dagegen unglücklich mit 2:3 Einzelpunkten gegen die SG Heepen, dem Vorjahresmeister und jetzigem Zweitplatzierten.

Das Team des neunen Tabellenführers freute sich gleich zu Beginn über das außerordentliche Ergebnis von Junior Marco Backhaus in der fünften Paarung. Er schoss kontinuierlich seine Serien auf hohem Niveau mit 89, 91, 88, und erneut 88 zum 356:327 Ring Endergebnis. Zwar konnte sein Lehrmeister Jörg Friedland ebenfalls mit 334:321 obsiegen, kam aber lediglich mit seiner letzten 10-er Serie auf ebenfalls vergleichbare gute 88 Ring.

Nico Rathert findet immer besser in das Format des Ligawettbewerbes, er erzielte ein deutliches 353:319 an Position 3. Er hatte seine beste Serie mit 91 Ring gleich zu Beginn. Spannend machte es Leon Kroll, der zwischen der 21. und 30. Wertung ein „kleines Tief“ hatte. Er musste in ein Stechen nach 353:353 Endergebnis eintreten.

Das Glück war ihm mit 9:8 dabei aber holt und auch er holte sich seinen Siegpunkt. In der Königsposition stand erneut Dennis Strücker. Er begann, mit für ihn „verhaltener“ 84-ziger Passe, steigerte sich allerdings mit 94 und sogar 95 (beste Serie des gesamten 5. Liga-Durchganges) auf 363:335 Ring. Der makellose Mannschaftssieg war damit perfekt. Dennis Strücker ist nach diesem Durchgang auch bester Sportler mit einem Durchschnitt von 365,0 Ring unter insgesamt 61 Teilnehmer/innen des Bezirkes Ostwestfalen und Lippe.

Dennis Strücker

Mit zwei Juniorinnen bzw. einer Jugendlichen ging die Reservemannschaft aus Barkhausen an den Start. Im Heimwettkampf verlor Juniorin Liana Ostrovski die erste Paarung mit 340:357 und zeigte dabei etwas schwankende Treffer. Das machte Laura Meier (14 Jahre) dagegen mit 88, 90, 87 und abermaligen 87 Ringen ausgeglichener und beherrschte an 2. Position ihren Gegner mit 352:348 Ring. Alexa Ostrovski, ebenfalls noch Juniorin, gelang in den ersten 20 Wertungen ein 5-Ring-Vorsprung, den sie dann bis zum 40. Treffer mit 348:343 verteidigte. Sie steigerte sich damit deutlich zu ihrem Vorwettkampf.

Die 4. Ansetzung mit Frank Maximowitz verlief leider für ihn zu unregelmäßig mit einer 78-ziger und sogar 92-ziger Serien. Er musste den Ausgleich nach Einzelpunkten mit seinem 333:337 Ergebnis respektvoll anerkennen.

Angelique Holtmann startete mit durchschnittlich 8,5 Ring bis zum 30 Schuss. In der letzten Passe büßte sie aber dann deutlich an Kraft in ihrem vorgeschädigten Haltearm ein und nahm etwas traurig das Endergebnis von 319:321 und damit das 2:3 gegen Heepen zur Kenntnis. Somit stagniert Barkhausen II auf dem 6. Tabellenplatz.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Merry Christmas & ein Frohes Fest!

Weihnachten – die Zeit im Jahr, auf die sich viele von uns freuen und die dann doch immer schneller als gedacht vorbei ist. Trotzdem ist es schön, sich dieses innere Kind zu bewahren und voller Vorfreude auf die Feiertage mit Familie & Freunden, gutem Essen, Geselligkeit, Geschenken und hoffentlich Gesundheit zu schauen!

Heute ist bereits der 2. Weihnachtstag – Heiligabend und der 1. Weihnachtstag vom Jahr 2025 liegen hinter uns und das neue Jahr meldet sich bereits aus der Startposition. Auch sollte dieser Artikel eigentlich vor Weihnachten oder zum Heiligabend online gehen, aber oft passieren die letzten privaten Vorbereitungen immer noch auf den letzten Metern und die Zeit fehlt dazu – Weihnachten kommt jedes Jahr überraschend, oder? Ein Grund mehr, innezuhalten und die restlichen Tage des Jahres in besinnlicher Ruhe zu genießen.

Wir als Schützenverein Barkhausen hatten wieder ein ereignisreiches Jahr, zu dem es die Tage hoffentlich noch einen Rückblick geben wird. Wir wünschen euch & euren Familien Frohe Weihnachten, besinnliche Tage mit euren Liebsten & vor allen Dingen viel Gesundheit! Habt einen schönen restlichen 2. Weihnachtstag und vielleicht schaffen wir es ja, die schöne Weihnachtsstimmung auch noch in die Tage nach dem Fest mitzunehmen – es kann doch eigentlich nicht schaden, oder?

Unseren Mitgliedern mit ihren Familien und allen Sponsoren danken wir als Vorstand für ihre tatkräftige Unterstützung in diesem Jahr. Ohne euch wäre das alles nicht möglich, und wir wissen das wirklich sehr zu schätzen! Ein Verein baut darauf auf, dass wir alle gemeinsam anpacken und die gleiche Vision verfolgen: Eine tolle Gemeinschaft, die für Jung & Alt, für das Sportliche & Private, für die Stadt und auch unseren tollen Ort etwas bietet und schafft. Wir sagen DANKE!

Der Vorstand des Schützenverein Barkhausen-Porta e.V. 1899

Sechs „Heimliche Helfer“ gewürdigt

Landrat Ali Dogan zeichnete beim SV Barkhausen-Porta aus

„Ehrenamtliches Engagement ist das Herzstück jeden Vereins, so ist es auch beim SV Barkhausen-Porta, der auf eine 126-jährige Vereinsgeschichte zurückblickt“, so der Landrat des Kreises Minden-Lübbecke, Ali Dogan, in seiner Begrüßung. „Unsichtbare Helfer verdienen Anerkennung und Respekt, denn sie tragen zum Erfolg bei, ohne selbst im Vordergrund zu stehen. Das möchte ich ändern: Genau diesen Menschen möchte ich danke sagen!“, führte der Landrat weiter aus und überbrachte ebenso den Dank des Landkreises.

Völlig überrascht waren dann die Ausgezeichneten selbst über die individuelle Laudatio und die ansprechende Urkunde die ihnen überreicht wurden. Dirk Wiedermann, dem derzeitigen 1. Vorsitzenden, wurde die Ehre zuteil auf Grund seiner nun schon über drei Jahrzehnte in Führungspositionen, die er im Festausschuss, als Pressereferent und in der Vereinsgeschäftsleitung innehat. In der ihrer Funktion der Vereins-, Kreis- und Bezirksreferentin für den Blasrohrsport, sowie ihrem Engagement in der offenen Ganztagsbetreuung in der Grundschule Barkhausen wurde Beate Dreger die Würdigung zu teil.

Das Ehepaar „Kümmern“, Regina Horn-Sandvoß und Dietmar Sandvoß, blicken beide schon auf 60 bzw. 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurück und setzen sich im traditionellen organisatorischen Bereich ein. Besonders liegt beiden allerdings der Sport am Herzen. Während sich Regina z. B. um die Starterlisten zu den Meisterschaften, die Liga-Mannschaften und Standaufsichten kümmert, ist ihr Ehemann Dietmar verantwortlich für die elektronischen Anlagen und deren Programminhalte engagiert. Als Bataillonskommandeur versah er ebenso unermüdlich seine selbst gesteckten Aufgaben, als auch als Liga-Leiter des Bezirkes 3 OWL, sowie als Kampfrichter auf allen Ebenen des WSB.

Das Ehepaar Friedland engagiert sich für die Jugend und hat in ihrem Wirken der vergangenen 18 Jahren eine große sportliche, erfolgreiche Gefolgschaft geformt. Überregionale Erfolge des Schützennachwuchses basieren auf ihrem unermüdlichen Einsatz. Beide sind auch federführend in der offenen Ganztagsbetreuung im Blasrohrsport aktiv. Andrea Friedland versieht zudem das Ehrenamt der Geschäftsführerin im Stadtsportbund Porta Westfalica. Eine Amtsperiode bot Jörg Friedland seine Erfahrung als Referent „allgemeine Jugendarbeit“ sein Engagement in der WSJ an.

Foto (Kreis Mi-Lk) v.l.n.r.: Landrat Ali Dogan, BZ Vors./Vereins-Ehrungsbeauftragter Rüdiger Eichhorn, Jörg Friedland, Andrea Friedland, Dietmar Sandvoß, Regina Horn-Sandvoß, Dirk Wiedermann und Beate Dreger

„Glücklicherweise bringen sich viele Schützinnen und Schützen ehrenamtlich stark ein“, wusste Rüdiger Eichhorn als Ehrungsverantwortlicher des Barkhauser Schützenvereins in seinen einleitenden Worten zu würdigen. Da er selbst schon 54 Jahre im Schützenehrenamt tätig ist, ergänzte er: „Ohne die vielen unzähligen Stunden, die freiwillige Helferinnen und Helfer investieren, wären Vereinsaktivitäten, Traditionspflege, Sport- und Jugendarbeit nicht möglich!“ Das soziale Gemeinschafterleben zu prägen, bezeichnete er darüber hinaus als wesentlichen Bestandteil als wertgeschätzte „Arbeit“, die ihm persönlich sehr am Herzen läge. Deshalb nutzt er gerne alle Formate, Mitmenschen vorzuschlagen auch wenn es z. T. umfangreiche Recherchen erfordere. Diese Intention habe er auch, mit den geheim gehaltenen Vorschlägen bis zur Verleihung, selbst verfolgt.

Als „Glücksmoment“ wurde besonders hervorgehoben wurde, dass die respektvolle Anerkennung am internationalem „Tag des Ehrenamtes“ durchgeführt werden konnte. Außerdem waren viele Schüler und Jugendliche anwesend, die sich zum „Wichtelschiessen“ zusammengefunden hatten. Vielleicht ist dies auch ein Weg junge Menschen an das Ehrenamt heranzuführen?

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Ehepaar „Kümmern“ ausgezeichnet

LSB „# – Überraschungspaket“ für Ehrenamtler vom SV Barkhausen-Porta

Dem Schützenverein Barkhausen-Porta ist erneut eine Bewerbung für die Anerkennung im Ehrenamt gelungen. Ein ausgelobtes Überraschungspaket des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB) konnte nun anlässlich der internen Zusammenkunft der Gewehrschützen übergeben werden.

Im Juni 2022 wurde erstmalig die landesweit unter den angeschlossenen Sportvereinen ausgeschriebene Aktion „# – Sportehrenamt überrascht“ angeboten. Damals konnte noch niemand prognostizieren wieviel Wiederholungen bis heute es geben würde. Um allen ehrenamtlich Engagierten des Vereins gerecht zu werden konnten bisher weitere sechs Bewerbungen erfolgreich abgeschlossen und durchgeführt werden.

Dieses Jahr konnte Dietmar Sandvoß das von WestLotto gesponsorte Präsent mit nachhaltigen Goodies, inkl. eines hochwertigen Hoodies und Badehandtuches entgegennehmen. Allerdings hatte der Ehrungsbeauftragte des Vereins, Rüdiger Eichhorn, dabei eine besondere Idee. 2022 war für „Frau Kümmern“, Regina Horn-Sandvoß, als Ehefrau des diesjährigen Ausgezeichneten, benannt worden, die Wertschätzung wurde allerdings auch für Dietmar Sandvoß damals mit ausgesprochen. Nun gelang es im Umkehrschluss, erneut beide, unermüdlich für den Verein Agierende, zu bedenken. Ergänzt wurde die Überraschung durch eine Urkunde „… für herausragenden Einsatz den Vereinsbetrieb am Laufen zu halten …“, vom LSB-Präsidenten Stefan Klett.

Regina Horn-Sandvoß und Dietmar Sandvoß mit dem „LSB-Ü-Paket“

Bei der Übergabe wurden die vielfältigen ehrenamtlichen Arbeiten des Ehepaares besonders hervorgehoben und gewürdigt. „Im Sport, als auch in der Komponente der Tradition verfügen die „Eheleute Kümmern“ über ein weitreichendes Portfolio“, so der Laudator. Vorstandsarbeit in Form von Jugendbetreuung, Veranstaltungsorganisation, Offizierscorps-Leitung, Pflege und Wartung der elektronischen Trefferaufnahme, Ligaverwaltung, Vereinssportleitung über Kampfrichtertätigkeiten auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene bis hin als Jurymitglied bei Deutschen Meisterschaften zu agieren, reicht die Übersicht der markantesten Punkte im Ehrenamt.

Mit einer jeweiligen ergänzenden Glastrophäe brachten die Langwaffen-Sportschützen besonders ihre Dankbarkeit zum Ausdruck. Ist es doch nicht selbstverständlich, dass für Mitmenschen unentgeltlich persönliche Freizeit investiert wird. Diese Würdigung kann mit dem Überraschungspaket aber ausgedrückt werden.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Nachruf: Lars Leimbach

Der Schützenverein Barkhausen trauert um Lars Leimbach.

Mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod unseres langjährigen Vereins- und Vorstandsmitglieds Lars am 30. September 2025 erfahren.
Er hat 16 Jahre als 1. Schatzmeister die finanziellen Geschicke unseres Vereins geführt, sodass diese immer in guter und sicherer Hand waren.

Mit ihm verlieren wir nicht nur ein treues Vereinsmitglied, sondern auch einen treuen Freund. Er war stets gut gelaunt und verbreitete diese ansteckende gute Laune auch unter seinen Mitmenschen. Er nahm das Leben, wie es kam, ohne große Beschwerden. Die Lücke, die er hinterlässt, wird leider bleiben – aber sie wird gefüllt mit vielen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit.

Lieber Lars, wir werden dich immer im Herzen behalten und dir stets ein ehrendes Andenken bewahren. Ruhe in Frieden.

Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie und allen Angehörigen.

Schützenverein Barkhausen
Porta Westfalica, 13. Oktober 2025


Anmerkung:
Üblicherweise finden sich auf dieser Vereinsseite keine Nachrufe.
Aufgrund der langen Vorstandsarbeit für unseren Verein fanden wir es in diesem Fall angemessen, auf diesem Wege darüber zu informieren.

SV Barkhausen-Porta im Mittelfeld des WSB-Cups – Neues Sportevent findet deutlichen Zuspruch

Der SV Barkhausen-Porta stellte in der vergangenen Saison der Sportschützen drei Ligamannschaften in der Disziplin Luftgewehr Auflage. Die Erstvertretung verpasst dabei sogar den Sieg in ihrer Verbandsligagruppe, der zweithöchsten Ebene des Westfälischen Schützenbundes (WSB) nur um einen Ring nach fünf Wettkämpfen. Auf Bezirksebene beteiligten sich zwei Teams in diesem Modus und die 3. Mannschaft erreichte sogar den Endkampf um den Aufstieg, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Vor den neuen Ansetzungen erfolgte nun der WSB-Cup im Landesleistungszentrum des WSB in Dortmund als Abschlussevent. In Ligavergleichen treten jeweils fünf Sportler nach Setzliste gegeneinander an. Im WSB-Cup können lediglich drei Schützen für die Ansetzung gemeldet werden und erzielen ein Gemeinschaftsergebnis. Zunächst werden 30 Wertungsschüsse mit Zehntelwertung in 30 Minuten gefordert, um die jeweiligen zwei Finalisten der Gruppen in weiteren Runden gegeneinander antreten zu lassen.

In diesem Auftakt kamen Kerstin Kailuweit (314,2 Ring), Andreas Schulte (308,9) und Rüdiger Eichhorn (310,5) auf insgesamt 933,6 Ring. Im vierten Gruppenrang verfehlten sie nur um 1,7 Ring die Finals und waren mit sich unzufrieden. „Da wäre mehr drin gewesen“, so Mannschaftsführer Andreas Schulte.

Auch in der Trostrunde der bis dahin nicht erfolgreichen 19 Mannschaften war das Glück ihnen ebenfalls nicht hold. Hier zählten lediglich die erzielten „Innenzehnen“ als Punkt. Kerstin Kailuweit verbuchte in diesem Modus 26 Treffer mit Wert von mindestens 10,2 Ring. Andreas Schulte kam auf 22 und Rüdiger Eichhorn mit 23 ein.

Im Gesamtergebnis von 71 Punkten belegte die Portaner Auswahlmannschaft damit den abschließenden 16. Rang unter den 27 beteiligten Teams. Den Sieger machten die höher startenden Westfalenligisten unter sich aus. Dietmar Sandvoß oblag es bei diesem Wettkampf als Jurymitglied des Veranstalters vor Ort als Kampfrichter National die Einhaltung der Sport- und Ausschreibungsordnung ehrenamtlich mit zu gewährleisten.

v.l.n.r.: Rüdiger Eichhorn, Dietmar Sandvoß, Andreas Schulte, Kerstin Kailuweit

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Drei Schützenvereine Ostwestfalens beteiligten bei „Sterne des Sports 2025“ – SV Barkhausen-Porta errang einen kleinen Bronzestern und 500 Euro

Seit 13 Jahren richten die Volks- und Raiffeisenbanken in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund den Wettbewerb um die „Sterne des Sports“ aus. Dabei werden innovative Ideen und ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen in regional, landes- und bundesweiten Wettbewerben z.T. mit hohen Geldsummen und entsprechenden Stern-Trophäen bedacht.

Auf der ersten Ebene, der Region Ostwestfalen, waren in diesem Jahr erstmalig drei Schützenvereine im Wettbewerb. Der SV Barkhausen-Porta, der SV „Auf´s Blatt“ Hahlen (beide Bereich Minden-Lübbecke) und der SV Dreyen (Bereich Herford).

Für Barkhausen war es in diesem Jahr völlig überraschend der 3. Platz im Minden-Lübbecker-Land. Den kleinen Bronzestern, nebst einer anerkennenden Fördersumme von 500 Euro bekamen sie für ihr Projekt „Jugendlichen eine zweite Chance im Sport geben“. Ziel ist es über örtliche Aktivitäten, wie die Grundschulnachmittagsbetreuung mit dem Blasrohrsport, Erlebnisnachmittage zum Abschied der örtlichen 4.-ten Abschlussklassen der Grundschule auf dem Vereinsgelände oder auch Zeltlager „unter dem Willem“ durchzuführen. Dabei wird den Teilnehmern angeboten, bisher für sie fremde Sportdisziplinen wie Licht-, Blasrohr- und Luftgewehr- und Luftpistolensport hautnah auszuprobieren. Ein Effekt, der zu einem landesweit beachteten sportlichen Erfolg in der Jugendarbeit und stetig wachsender Mitgliederzahl sich widerspiegelt.

Für die Hahler Engagierten hieß es erneut, nach bisher drei Bewerbungen, einen ehrenvollen gemeinsamen 4. Rang, für alle weiteren teilnehmenden Vereine, zu belegen. Sie waren mit dem Slogan „Inklusion mit dem Lichtsportgerät“ in den Wettbewerb gegangen. Seit 2022 pflegen die verantwortlichen Schützen mit der Lebenshilfe Sportgruppe Minden eine Kooperation um psychisch und physisch eingeschränkten Mitmenschen den Schießsport ungefährlich zu vermitteln. So werden „Biathlonevents“ mit stilisierten Holzlatten als „Ski“, „Dart-Schießen“ und „Schützenfeste“ mit Majestäten- und Pokalwettkämpfen durchgeführt. In diesem Jahr wurde das Königsschießen erstmalig in das eigene Sommerfest integriert und erhielt auf beiden Seiten außerordentliche Resonanz.

Für den Verwaltungsbereich Herford, wurde die Auszeichnung der Prämierten am gleichen Abend in der Geschäftsstelle der Volksbank OWL in Minden, ausgehändigt. Erstmals hatte sich der SV Dreyen unter „Gemeinsam statt einsam“ eingebracht. Auch sie bekamen eine anerkennende Urkunde für den „vierten“ Platz überreicht. Der erste Vorsitzende Gerhard Knemeyer betonte: „Wer sich für das Leben und Wohnen auf dem Lande entschieden hat, dem wird ein soziales Miteinander in Geselligkeit, Vereins-ER-leben, Dorffesten oder Stammtischen geboten“!

Der Ort Dreyen hatte einmal sieben Gaststätten, heute keine mehr, deshalb ergriff der Schützenverein die Initiative und rief gerade für die älteren Bewohner, inzwischen sind auch viele Jüngere dem Aufruf gefolgt, zur Zusammenkunft ins Schützenheim. Niemand dürfe sich ausgegrenzt fühlen und es sollten sich gemeinsame Freizeitaktivitäten entwickeln, um Spaß zu haben. Dazu werden auch gerne schießsportliche Vergleiche zwischen den Generationen und Disziplinübergreifend im gemeinsamen Sportheim, als lebhafter Ortsmittelpunkt, angeboten.

Es gilt für alle unserer Schützenvereine an diesen zukunftsweisenden Ideen selbst tätig zu werden, nicht nur um das Schützenbild nachhaltig positiv darzustellen und zu prägen, sondern vielleicht auch neue Mitglieder zu werben. Eine Idee für soziales ehrenamtliches Engagement könnte u.a. auch zur Bewerbung „Sterne des Sports 2026“ führen und erfolgreich sein. Es winken silberne oder goldene Sterne mit Förderhöchstsummen bis zu 10.000 Euro

v.l.n.r.: Jan Gödeker, Gerhard Knemeyer (beide Dreyen), Lukas Bergmann (Hahlen), Jörg und Andrea Friedland, sowie Reinhard Büttemeyer (alle Barkhausen)

(Text und Fotos: Rüdiger Eichhorn)

Hohe Auszeichnungen für ehrenamtlich engagierte Sportschützen

Anlässlich des Bezirksdelegiertentages der Schützen aus Ostwestfalen und Lippe im Westfälischen Schützenbund (WSB) wurden ehrenamtlich Engagierte, als auch eine Sportlerin, vom SV Barkhausen-Porta ausgezeichnet.

Erstmals erhielt das Nachwuchstalent, Kira Holtmann, den Erinnerungspokal im Bereich der Kurzwaffen-Sportler. Ihre Meisterschafts-Platzierungen und Siege mit der Luft- und der Sportpistole, reichen von der Kreis-, über die Bezirks-, bis hin zu Landesmeisterschaftstiteln. Bei der Deutschen Meisterschaft vertrat sie zudem als einzige Jugendliche in diesen Disziplinen die westfälischen Farben. Persönlich sehr gute Ergebnisse bedeuteten Mittelfeldplatzierungen auf der ehemaligen Olympiasportstätte vor Monatsfrist. Die Auszeichnung „Sportlerin des Jahres 2025 – Kurzwaffe“ erhielt Kira Holtmann aus den Händen des Bezirkssportleiters Konrad Adamitz (Hille) und Bezirksjugendleiter Jochen Dräger (Herzebrock).

Für drei aktive Sportschützen, die ihr Wissen und ihre Zeit auch für die ehrenamtliche Verwaltung aufwenden, wurden Maximilian Eichhorn, Dietmar Sandvoß und Jörg Rudolph vom WSB-Vizepräsidenten, Jochen Willmann (Bielefeld), und dem Bezirksvorsitzenden Rüdiger Eichhorn (Minden) besonders bedacht.

Für den stellvertretenden Bezirksportleiter, Maximilian Eichhorn, er versieht dieses verantwortungsvolle Amt nun schon sieben Jahre, stand allerdings auch seine Mitwirkung als Standaufsicht, oder Verantwortlicher in der EDV-Arbeit bei Meisterschaften über nun schon mehr als eineinhalb Jahrzehnte im Mittelpunkt.

Das WSB-Ehrenzeichen in Gold lag neben ihm auch für Jörg Rudolph bereit. Seit über dreißig Jahren war seine Passion, sich zunächst in der Jugendarbeit für den Schützenkreis Minden, als auch für seinen Ursprungsverein dem SV Nammen, z. T. auch als 1. Vorsitzender, einzubringen. Darüber hinaus betreut Jörg Rudolph auch den Schützenverband Porta Westfalica als Verantwortlicher in den Runden- und Meisterschaftswettkämpfe sowie dem Blasrohrsport.

Das WSB-Ehrenschild erhielt der unermüdliche Dietmar Sandvoß, teils als Kommandeur des traditionellen Schützenwesens in seinem Verein, zum anderen als Pfleger und Bewahrer der elektronischen Zielerfassungen im Schützenhaus. Des Weiteren versieht Dietmar Sandvoß auch die Funktion eines „Kampfrichters National“ im Landesleistungszentrum des WSB in Dortmund und ist Ligaleiter im OWL-Bereich.

v.l.n.r.: Dirk Wiedermann, Maximilian Eichhorn, Kira Holtmann, Dietmar Sandvoß, Jörg Rudolph und Jörg Friedland

Allen Geehrten herzlichen Glückwunsch!

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)