Archiv der Kategorie: Schießergebnisse

Überragender Erfolg für Stefan Tak bei Landesmeisterschaft

Perkussions- und Vorderladerschütze des SV Barkhausen-Porta erfolgreich

Mit einer außerordentlichen Sammlung von Meistertiteln und Medaillen kehrte Stefan Tak von der Landesmeisterschaft des Westfälischen Schützenbundes (WSB) in Schale (Kreis Steinfurt) zurück. Der Sportschütze des SV Barkhausen-Porta sammelte überragend 5 Gold- und 2 Silbermedaillen in den Disziplinen der Vorderlader- und Perkussionssportschützen.

Für Vorderlader Waffen gilt uneingeschränkt, dass beim Ladevorgang das Treibmittel und dann das Geschoss nur durch den Lauf in die Kammer eingebracht werden dürfen, bzw. beim Perkussionsrevolver das Treibmittel gefolgt vom Projektil und Dichtmittel ebenso von vorn in die Trommel eingeführt werden. Die Auslösung des Schusses erfolgt über einen direkten oder indirekten Schlag eines Hammers (Hahn).

Bei Steinschosssportgeräten wird die Treibladung durch ein Zündloch mittels eines Zündmittels, durch Anschlagen oder Reiben vom Stein auf Stahl, der auslösende Funken dazu erzeugt und zum Pulverdepot weitergeleitet.

Alle Reproduktionen der antiken Originalpistolen, -revolver oder -gewehre müssen im Stil, Visierung, Schloss, Abzug, Lauf und Schaft detailgetreu erstellt worden sein. Es kommen allerdings auch sehr wertvolle historische Besitztümer zum Einsatz. Voraussetzungen diese Sportart zu betreiben ist ein Berechtigungsschein für die Handhabung von Sprengmitteln (Pulver) und ggf. die eigene Herstellung von selbstgegossenen Projektilen (Kugeln bis zu einem Durchmesser von 18 mm).

Der mit Abstand erfolgreichste Teilnehmer in den verschiedensten Disziplinen war einmal mehr Stefan Tak in den gesamten Wettkämpfen der Klasse Herren I. Mit dem Perkussionsgewehr und für 134 Ring aus 15 Wertungsschüssen bestieg er erstmals das Siegerpodest auf Platz 1. Er erzielte dabei u. a. 4mal die 10 bei einem Zentrumsdurchmesser von 50 mm! Mit dem Perkussionsfreigewehr (Distanz 100 m im Liegendanschlag) gab es mit 117 Ring ebenfalls die Goldmedaille. Über 50 m stehend Freihand, zielt man auch mit dem Perkussionsdienstgewehr. Mit diesem Sportgerät gelang eine weitere goldene Ausführung der Ehrung mit 138 Ring (5×10).

7-facher Titelträger Stefan Tak des SV Barkhausen-Porta mit seiner Muskete und überreichten Medaillen

Nur ein Ring betrug der Abstand zum Zweitplatzierten in der Disziplin Steinschlossgewehr (125/2). Dies war die geringste Distanz zum Nächstplatzierten. Mit der Muskete reichte es zum Vizelandesmeister (92/1 s. Foto).

Damit nicht genug, bestieg Stefan Tak auch das Siegertreppchen als zweiter in der Disziplinen Perkussionspistole (132/5). Mit der Steinschlosspistole (122/3) reichte es abschließend zum 5. Landestitel unangefochten.

In der Vergangenheit war man im Schützenkreis Minden gewohnt auch andere Sportler in den jeweiligen Einzelkonkurrenzen und Teamwettbewerben im Teilnehmerfeld zu sehen. Dies gelang in diesem Jahr auf Grund von beruflicher und terminlicher Hinsicht nicht. Abschließend bleibt zu hoffen, dass Stefan Tak die hiesigen Sportschützen im Bereich der historischen Waffen bei den Deutschen Meisterschaften im Landesleitungsstützpunkt des Niedersächsischen Sportschützen-Verband in Hannover in fünf Wochen auch nachdrücklich vertreten kann mit seinen erreichten Qualifikationsringzahlen der Landesmeisterschaften.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Landesmeistertitel 2026 in der Disziplin Luftpistole vergeben

SV Barkhausen-Porta stellt Sieger im Nachwuchsbereich

In der Disziplin Luftpistole wurden die Landesmeistertitel im Landesleistungszentrum Dortmund für das Jahr 2026 vergeben. Erfolgreich waren erneut die jungen Sportler/innen des SV Barkhausen-Porta im Westfälischen Schützenbundes (WSB) im Jugend- und Juniorenmannschaftswettkämpfen, sowie in der Einzelkonkurrenzen.

In der Jugendklasse (15-16 Jahre) siegten Laura Meier, Lia Trömer und Leif Volkening mit souveränem Vorsprung von 13 Ring und Gesamtresultat von 1036 im Teamwettkampf. Laut Sportordnung gehen die Geschlechter ab dem 17. bis 20. Lebensjahr dann getrennte Weg in der Mannschaftswertung. Ihre Vormachtstellung bewiesen einmal mehr dabei die Juniorinnen Kira Holtmann, Alexa und Liana Ostrovski. Sie brachten zur Freude ihres Trainers, Jörg Friedland, den Titel mit 1069 Ring nach Hause.

In der Einzelkonkurrenz der weiblichen Jugendlichen wurde Landesmeisterin Lia Trömer mit Einzelpassen von 90, 94, 89, 81 und Gesamtergebnis von 354 Ring. Laura Meier wurde Landesvizegewinnerin mit 345 (86, 87, 88, 84). In seiner ersten Teilnahme auf Landesebene siegte Leif Volkening (früher SV Hahlen) mit 337 (79, 85, 92, 81) bei den männlichen Teilnehmern.

Von links nach rechts: Landesmeistermannschaft Jugend Lia Trömer, Laura Meier, Leif Volkening

Bei den Juniorinnen I (19-20 Jahre) wurde Alexa Ostrovski mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Sie erzielte 350 (89, 85, 91, 85) Ring. Ihre Schwester Liana Ostrovski bekam für 361 (93, 88, 90, 90) Ring die goldene Auszeichnung. Mit 358 (89,90, 88, 91) Ring folgte ihr Kira Holtmann in der Reihenfolge auf das Podest bei den Juniorinnen II. Ezaden Khedo erreichte mit 324 (79, 91, 78, 76) den 5. Rang bei den Junioren I.

Von links nach rechts: Landesmeistermannschaft Juniorinnen Kira Holtmann, Liana & Alexa Ostrovski

Ob alle erfolgreichen Nachwuchssportler/innen sich auch für die im August stattfindenden Deutschen Meisterschaften in München/Hochbrück mit ihren Ergebnissen qualifiziert haben, wird sich dann in ca. 6 Wochen herausstellen.

(Text und Fotos: Rüdiger Eichhorn)

SV Barkhausen-Porta sichert Aufstieg in Westfalenliga

Jugendarbeit mit der Luftpistole zahlt sich aus

In der Saison 2024/25 nahmen erstmalig zwei Mannschaften des SV Barkhausen-Porta an den Wettkämpfen im Bezirksliga-Modus Ostwestfalens teil. Nach dem Vizemeistertitel im vergangenen Jahr, ließ die Erstvertretung der Luftpistolen-Sportschützen nach den Wettkämpfen in diesem Jahr den Meistertitel folgen. Der Titel des Bezirksliga-Meisters berechtigte zugleich die Teilnahme an der Relegation zur Westfalenliga im Landesleistungszentrum in Dortmund und diese war äußerst erfolgreich.

Im Zentrum des Westfälischen Schützenbundes traten die Sieger der vier Regionen Münster, Industrie, Hellweg, und das Team aus Porta für den Bezirk 3 Ostwestfalen und Lippe an. Im Relegationswettkampf, werden allerdings im Vergleich des Ligamodus, nach Setzliste Punkte aus einem direkten Aufeinandertreffen zu sammeln, diesmal nur das gesamte Mannschaftsergebnis gewertet.

Im ersten Durchgang sammelten die 16-jährige Kira Holtmann 361 Ring, Dennis Strücker 357, Leon Kroll 355, die, im 15. Lebensjahr stehenden Jugendlichen Laura Meier 354 und Liana Ostrovski 352, insgesamt 1772 Ring. Damit legten sie den Grundstein für die Aufstiegsqualifikation mit der zweitbesten Summe.

Der zweite Durchgang wurde in neuer Zusammensetzung des Teams, um allen im Sportjahr Eingesetzten eine Teilnahme zu ermöglichen, dann noch erfolgreicher. Mit erzielten 1783 Ring setzte sich die Formation sogar an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Im Gesamten war das dann ausreichend um den erforderlichen Startplatz in der Westfalenliga ab Oktober dieses Jahres zu sichern. Dabei erzielte Leon Kroll 367 Ring, welches deutlich über seinem Setzlistendurchschnitt von 355,67 lag. Auch Kira Holtmann konnte sich nochmals steigern auf 366/353,75. Nico Rathert kam auf 350/349,80; die Juniorinnen Alexa Ostrovski mit deutlicher Steigerung auf 353/343,40 und Marlene Dreger bestätigte ebenfalls ihre momentanen Leistungen mit 348 zu 346 Ring im Mittel des Jahresverlaufs.

Die gesamte Liga-Mannschaft des SV Barkhausen-Porta feierte den Sieg der Erstvertretung gemeinsam.

Dennis Strücker, als verantwortlicher Leiter des Luftpistolen-Ligawettkampfes in Barkhausen, freute sich ganz besonders über die Leistungen der Nachwuchssportlerinnen: „Was unsere jungen Damen heute geleistet haben, setzt der kontinuierlichen Schüler- und Jugendarbeit, unter Jörg Friedland, die Krone auf.

Welcher Schützenverein kann schon mit fünf Nachwuchssportlerinnen unter 20 Jahren in einem solchen hochwertigen Wettkampf aufwarten!“ So ließen die mitgereisten Fans, bestehend aus begeisterten Eltern, Sport-Verantwortlichen des Vereins und Freunde, die Westfalenliga-Aufsteiger auch vor Ort hochleben. Ein während der Rückfahrt aus Dortmund schnell organisiertes Abendessen in einem heimischen Restaurant bildeten dann den Abschluss des erfolgreichen Tages. Noch nie hat eine Mannschaft des Schützenkreises Minden die Disziplin Luftpistole in der dritthöchsten Liga, der Westfalenliga, vertreten. Wünschen wir Glück und sportliches Können für die neue Saison, als Aufsteiger.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Jugendarbeit mit der Luftpistole zahlt sich aus – SV Barkhausen-Porta ungeschlagen BZ-Liga-Meister

Bei ihrer ersten Teilnahme in der vergangenen Saison hatten die Luftpistolenschützen des SV Barkhausen-Porta noch gegen die SGes Heepen das Nachsehen in der Platzierung um den Titel des Bezirks-Liga-Meisters. In diesem Jahr blieb die Erstvertretung ungeschlagen. Dies war insbesondere der Verdienst von den vielen Nachwuchstalenten, die im Laufe der Zeit gereift und eingesetzt werden konnten. Insgesamt waren sieben Jugendliche und Junioren/innen für Barkhausen im Ligamodus am Start.

Die letzten Begegnungen fanden, als gemeinsamer Wettkampftag, in der Schießsportstätte der SpVG Brackwede statt. Abschließend konnte der Ligaleiter Dieter Darlath (Barkhausen) im Beisein des OWL-Bezirksvorsitzenden den Tabellenendstand verkünden und die Trophäe übergeben: 1. SV Barkhausen-Porta I mit 12 Mannschaftspunkten, 26:4 Einzelsiegen und insgesamt 10.509 Ring. 2. SpVG Brackwede I (10/24:6/10462), 3. SGes Heepen (8/19:11/10236), 4. SV Barkhausen-Porta II (6/15:15/10187), 5. SGi Lage (4/10:20/8840), 6. SGes Dalpke (2/7:23/9137) und 7. SpVG Brackwede II (0/4:26/9123).

In seinem Grußwort für den Bezirk 3 nannte Rüdiger Eichhorn (Hahlen) besonders die erst 14-jährige Laura Meier (Barkhausen), die mit 349,0 Ring im Durchschnitt als jüngste teilnehmende Sportlerin beeindruckte. Ihre Top-Leistung lag bei 352 Ring.

Kira Holtmann nimmt mit 353,67 Durchschnittsergebnis Rang 3 der Portaner Setzliste ein. Die erst 16-jährige erzielte sogar einmal eine beeindruckende 364-ziger Wertung. Im Vergleich übergreifend aller teilnehmenden Herren stand Dennis Strücker, ebenfalls vom Siegerteam, mit Bestplatzierung durch 374/365,80 Ring im Abschlussranking.

In den beiden Ansetzungen des letzten Wettkampftages siegte zunächst die zweite Mannschaft aus Barkhausen gegen die SpVG Brackwede II mit 5:0 Einzelpunkten. In der ersten Position gelang der 18-jährigen Marlene Dreger mit 346:332 Ring gleich der erste Sieg. Dabei gelang es ihr sogar in der dritten Passe mit 90 Ring das Bestergebnis aller zehn Teilnehmer des gesamten Vergleichs. Jugendtrainer, Jörg Friedland, startete in der zweiten Paarung und konnte mit 86:84 Ring seinem Gegner zwischen dem 31. und 40. Schuss noch den Sieg knapp (326:325) streitig machen.

David Heth steuerte mit 340:333 ebenso wie Yvonne Sandner (354:304), als auch Frank Maximowitz (334:273) zum mannschaftlichen Triumph bei. Das Meisterteam zeichnete ebenfalls ein makelloses 5:0 aus. Dabei erzielte Dennis Strücker mit zwei 91 Ring-Serien ungefährdet einem 360:348 Sieg. Kira Holtmann konnte ebenfalls in der letzten Serie sehr gute 91 Ring zur 358:334 Dominanz beitragen. Laura Meier verließ nach ihren Passen (86/88/84/91) mit 349:325 den Schützenstand. Mit ihren 354 Ring erzielte Liana Ostrovski (16 Jahre), ebenso wie ihre Schwester Alexa (19 Jahre) mit 348 Ring kampflose Wettkampfpunkte, da ihre Gegner erkrankt waren.

Die gesamte Liga-Mannschaft des SV Barkhausen-Porta feierte den Sieg der Erstvertretung gemeinsam.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

25 Meisterschützen-Abzeichen für SV Barkhausen-Porta

So viel wie nie erreichten erforderliche Mindestringzahlen

Im Schützenverein Barkhausen-Porta gab es sehr viel anerkennenden Applaus anlässlich der verschiedensten Jahresabschlussveranstaltungen der unterschiedlichen schießsportlichen Disziplinen. Insgesamt wurden 25 Sportschützinnen und Sportschützen mit dem Meisterschützenabzeichen des Deutschen Schützenbundes der vergangenen Saison 2024 im Nachgang ausgezeichnet.

Erforderliche Ringzahlen mit den differenten Sportgeräten wie Luftpistole (LP) und Luftgewehr (LG), Kleinkalibergewehr über 50 bzw. 100 Meter Distanz, als auch für Pistolen über 25 m der Groß- und Kleinkaliberformate und sogar der historischen Perkussions- und Vorderlader-Waffen, wurden vom Vereinsehrungsverantwortlichen, Rüdiger Eichhorn, dabei erfasst. Im Sportjahren können die Mindestforderungen in Meisterschaften, wie auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene erbracht werden. Darüber hinaus fließen auch Ergebnisse aus überregionalen Wettkämpfen wie Liga-Ansetzungen und Landeskadervergleiche aus verschiedenen Disziplinen ein.

Für die Freihandschützen sind es z. B. bei LG 380 Ring, mit der LP immerhin 360 Ring im 40 Schussprogramm. Bei den Auflagedisziplinen werden die Ergebnisse in Zehntelwertungen ausgeschrieben und sind mit Anforderungen 300,0 bzw. 283,0 Ring mit 30 Zielvorgängen zu erbringen. Mit den historischen Original-Waffen oder entsprechenden Repliken sind dies mit jeweils 15 Schuss 125 bzw. 115 Ring. Für die Nachwuchssportler gelten entsprechende niedrige Einstufungen.

Die drei jüngsten Ausgezeichneten waren in diesem Zusammenhang Marco Backhaus, Marlene Dreger und Kira Holtmann, die jeweils vier, drei und sieben Mal die Limits erzielten (s. Foto).

Foto (RE) v.l.n.r.: Marco Backhaus, Marlene Dreger und Kira Holtmann mit Meisterschützenabzeichen und entsprechender Urkunde.

Die weiteren Sportler (Anzahl der erbrachten Qualifikationen): Bernd Barner (7), Reinhard Büttemeyer (6), Hans-Peter Dammeyer (8), Dieter Darlath (8), Maximilian Eichhorn (6), Rüdiger Eichhorn (21), Andrea Friedland (6), Jörg Friedland (15), Elke Heitkamp (10), Regina Horn-Sandvoß (10), Kerstin Kailuweit (15), Willi Kolkmann (8), Erwin Kording (5), Reinhard Kruse (6), Bettina Mentzner (4), Uwe Pruschinski (4), Jörg Rudolph (4), Dietmar Sandvoß (10), Andreas Schulte (12), Michael Stäube (18), Dennis Strücker (7) und Aleksey Tsaruryan (16).

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

SV Barkhausen-Porta | nunmehr an der Spitze

Reserve verliert unglücklich in der Bezirksliga Luftpistole

Nach den Ansetzungen des 5. Spieltages in der laufenden Bezirksliga mit der Luftpistole, steht die 1. Mannschaft des SV Barkhausen-Porta erstmals an der Spitze. Sie siegte souverän mit 5:0 gegen die Schützengesellschaft Dalbke mit 5:0. Die Zweitvertretung verlor dagegen unglücklich mit 2:3 Einzelpunkten gegen die SG Heepen, dem Vorjahresmeister und jetzigem Zweitplatzierten.

Das Team des neunen Tabellenführers freute sich gleich zu Beginn über das außerordentliche Ergebnis von Junior Marco Backhaus in der fünften Paarung. Er schoss kontinuierlich seine Serien auf hohem Niveau mit 89, 91, 88, und erneut 88 zum 356:327 Ring Endergebnis. Zwar konnte sein Lehrmeister Jörg Friedland ebenfalls mit 334:321 obsiegen, kam aber lediglich mit seiner letzten 10-er Serie auf ebenfalls vergleichbare gute 88 Ring.

Nico Rathert findet immer besser in das Format des Ligawettbewerbes, er erzielte ein deutliches 353:319 an Position 3. Er hatte seine beste Serie mit 91 Ring gleich zu Beginn. Spannend machte es Leon Kroll, der zwischen der 21. und 30. Wertung ein „kleines Tief“ hatte. Er musste in ein Stechen nach 353:353 Endergebnis eintreten.

Das Glück war ihm mit 9:8 dabei aber holt und auch er holte sich seinen Siegpunkt. In der Königsposition stand erneut Dennis Strücker. Er begann, mit für ihn „verhaltener“ 84-ziger Passe, steigerte sich allerdings mit 94 und sogar 95 (beste Serie des gesamten 5. Liga-Durchganges) auf 363:335 Ring. Der makellose Mannschaftssieg war damit perfekt. Dennis Strücker ist nach diesem Durchgang auch bester Sportler mit einem Durchschnitt von 365,0 Ring unter insgesamt 61 Teilnehmer/innen des Bezirkes Ostwestfalen und Lippe.

Dennis Strücker

Mit zwei Juniorinnen bzw. einer Jugendlichen ging die Reservemannschaft aus Barkhausen an den Start. Im Heimwettkampf verlor Juniorin Liana Ostrovski die erste Paarung mit 340:357 und zeigte dabei etwas schwankende Treffer. Das machte Laura Meier (14 Jahre) dagegen mit 88, 90, 87 und abermaligen 87 Ringen ausgeglichener und beherrschte an 2. Position ihren Gegner mit 352:348 Ring. Alexa Ostrovski, ebenfalls noch Juniorin, gelang in den ersten 20 Wertungen ein 5-Ring-Vorsprung, den sie dann bis zum 40. Treffer mit 348:343 verteidigte. Sie steigerte sich damit deutlich zu ihrem Vorwettkampf.

Die 4. Ansetzung mit Frank Maximowitz verlief leider für ihn zu unregelmäßig mit einer 78-ziger und sogar 92-ziger Serien. Er musste den Ausgleich nach Einzelpunkten mit seinem 333:337 Ergebnis respektvoll anerkennen.

Angelique Holtmann startete mit durchschnittlich 8,5 Ring bis zum 30 Schuss. In der letzten Passe büßte sie aber dann deutlich an Kraft in ihrem vorgeschädigten Haltearm ein und nahm etwas traurig das Endergebnis von 319:321 und damit das 2:3 gegen Heepen zur Kenntnis. Somit stagniert Barkhausen II auf dem 6. Tabellenplatz.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

SV Barkhausen-Porta im Mittelfeld des WSB-Cups – Neues Sportevent findet deutlichen Zuspruch

Der SV Barkhausen-Porta stellte in der vergangenen Saison der Sportschützen drei Ligamannschaften in der Disziplin Luftgewehr Auflage. Die Erstvertretung verpasst dabei sogar den Sieg in ihrer Verbandsligagruppe, der zweithöchsten Ebene des Westfälischen Schützenbundes (WSB) nur um einen Ring nach fünf Wettkämpfen. Auf Bezirksebene beteiligten sich zwei Teams in diesem Modus und die 3. Mannschaft erreichte sogar den Endkampf um den Aufstieg, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Vor den neuen Ansetzungen erfolgte nun der WSB-Cup im Landesleistungszentrum des WSB in Dortmund als Abschlussevent. In Ligavergleichen treten jeweils fünf Sportler nach Setzliste gegeneinander an. Im WSB-Cup können lediglich drei Schützen für die Ansetzung gemeldet werden und erzielen ein Gemeinschaftsergebnis. Zunächst werden 30 Wertungsschüsse mit Zehntelwertung in 30 Minuten gefordert, um die jeweiligen zwei Finalisten der Gruppen in weiteren Runden gegeneinander antreten zu lassen.

In diesem Auftakt kamen Kerstin Kailuweit (314,2 Ring), Andreas Schulte (308,9) und Rüdiger Eichhorn (310,5) auf insgesamt 933,6 Ring. Im vierten Gruppenrang verfehlten sie nur um 1,7 Ring die Finals und waren mit sich unzufrieden. „Da wäre mehr drin gewesen“, so Mannschaftsführer Andreas Schulte.

Auch in der Trostrunde der bis dahin nicht erfolgreichen 19 Mannschaften war das Glück ihnen ebenfalls nicht hold. Hier zählten lediglich die erzielten „Innenzehnen“ als Punkt. Kerstin Kailuweit verbuchte in diesem Modus 26 Treffer mit Wert von mindestens 10,2 Ring. Andreas Schulte kam auf 22 und Rüdiger Eichhorn mit 23 ein.

Im Gesamtergebnis von 71 Punkten belegte die Portaner Auswahlmannschaft damit den abschließenden 16. Rang unter den 27 beteiligten Teams. Den Sieger machten die höher startenden Westfalenligisten unter sich aus. Dietmar Sandvoß oblag es bei diesem Wettkampf als Jurymitglied des Veranstalters vor Ort als Kampfrichter National die Einhaltung der Sport- und Ausschreibungsordnung ehrenamtlich mit zu gewährleisten.

v.l.n.r.: Rüdiger Eichhorn, Dietmar Sandvoß, Andreas Schulte, Kerstin Kailuweit

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Bei Gandesberger Konditionstest erfolgreich

Zum 14. Mal fand der Gandesberger Konditionstest für Luftgewehr und Luftpistole im NachbarkreisNienburg statt. Erneut dabei waren die Auflage Sportschützen vom SV Barkhausen-Porta und dem SV „Diana“ Eldagsen. Die Herausforderung im Wettbewerb über die Distanz von 10 Meter hieß: 100-mal das Zentrum möglichst genau zu treffen. In Zehntelwertung, d. h. eine 10,9 ist das Optimum, wird zudem kontinuierliche Präzision gefordert. Diese ist, mit der beliebigen Anzahl von Probeschüssen zu Beginn, in 100 Minuten zu erbringen. Für die Teilnehmer des Schützenkreises Minden ist es darüber hinaus jetzt schon als „ungewohnt“ zu bezeichnen, noch auf Pappstreifen zu zielen. Die hiesigen Vergleiche werden ausschließlich mit elektronischer Zielerfassung durchgeführt.

Im vergangenen Jahr konnte die 1. Mannschaft des SV Barkhausen noch den Sieger in der offenen Klasse (ab dem 21. Lebensjahr) stellen. Im diesjährigen Vergleichwurde der 3. Platz erneut mit dem einzigartigen „Schraubenmännchen“, als Trophäe,belohnt. Regina Horn-Sandvoß, Michael Stäube und Rüdiger Eichhorn kamen auf insgesamt 3141,0 Ring. Den 4. Platz belegten Horst Rathert, Karsten Krebs und Harald Wiese mit 3130,9 Ring, für Eldagsen startend. Den 12. Rang mit 3084,2 Ring belegte Barkhausen II mit den Teilnehmern: Hans-Peter Dammeyer, Willi Kolkmann und Dietmar Sandvoß.

v.l.n.r.: Rüdiger Eichhorn, Michael Stäube und Regina Horn-Sandvoß mit der Trophäe

Einzelsieger in der Klasse weiblich/ männlich Senioren 0 & I, wurde Michael Stäube, Barkhausen, der sich mit 1049,2 Ring den Gesamtsieg sichern. DieBronzeplatzierung ging an Karsten Krebs, Eldagsen, 1045,5 Ring.

Vorjahressieger Rüdiger Eichhorn, Barkhausen, beendete den Wettkampf der Senioren/innen II – V, diesmal mit 1047,6 Ring auf Rang sieben. Der Eldagser Horst Rathert wurde mit 1046,7 Ring 12. der Rangliste. 13. Regina Horn-Sandvoß, Barkhausen, 1044,2; 19. Harald Wiese, Eldagsen, 1038,7; 22. Dietmar Sandvoß 1036,8; 27. Willi Kolkmann 1033,8; 45 Hans-Peter Dammeyer 1013,6; 50. Werner Wiese 1007,7 und 51. Bernd Barner 1007,1 Ring, alle für Barkhausen angetreten.

Über alle Klassen und Disziplinen wurde auch ein Preisschießen in Teilerwertungdurchgeführt. Hier schloss Bernd Barner mit Teiler 6,6 (eine sehr gute 10,9) als 23.ab. Rüdiger Eichhorn wurde für einen Teiler 9,0 auf dem 38. Rang geführt. 71. Regina Horn-Sandvoß 17,2; 72. Michael Stäube 17,4 und Hans-Peter Dammeyer 24,0. Bis zum Teiler von 25,0 sind dies alles Zentrumstreffer im Bereich der besten Zehntelwertung im Wert von 10,9 Ring.

(Text und Foto von Rüdiger Eichhorn)

Deutsche Meisterschaft Senioren-Sportschießen

Die Deutschen Meisterschaften im Sportschießen für Senioren, in der Disziplin Luftgewehr (LG) Auflage, fanden erneut im Landesleistungszentrum des Westfälischen Schützenverbands (WSB) in Dortmundstatt. Ausgeschrieben war diese für die Sportler ab dem 51. Lebensjahr.

Lediglich vier Sportler/innen hatten sich aus den Reihen des Schützenkreises Minden, über die Landesmeisterschaften im WSB qualifizieren können, zudem die Normen erneut deutlich angestiegen waren. Es wurden 30 Wertungsschüsse mit Zehntelwertung, in der, mit 110 Ständen umfassenden größten LG-SchießsportstätteDeutschlands, abgegeben.

Krankheitsbedingt fiel bei der Mannschaft des SV Barkhausen-Porta auch noch Kerstin Kailuweit aus. Andrea Friedland konnte das Team allerdings komplettieren, da sie einen Startplatz als Einzelschützin erlangt hatte.

Über die Distanz von 10 Meter kam Jörg Friedland auf einen guten 14. Platz, bei den Senioren II (ab 61 Jahre), mit erzielten 315,8 Ring. Er bestätigte damit seine bestechende Form, wurde er doch auch in der Wertung beim 100 Meter Kleinkaliberwettkampf, vor zwei Wochen, schon 13. der DM in Hannover. Seine Ehefrau Andrea, wurde unter 160 teilnehmenden Seniorinnen II, auf Platz 98 mit 307,4 Ring gelistet. Bei den Senioren I, kam mit 307,2 Ring Andreas Schulte auf den 230. Rang. Hier war das Teilnehmerfeld mit 270 Sportlern am stärksten besetzt. MitMannschaftsplatz 77, durch 930,4 Ring, kehrten die Portaner Sportschützen aus Dortmund zurück. Sie waren damit siebtbeste des gastgebenden Verbandes.

Foto des Bestplatzierten Jörg Friedland

Während des zwei Tage andauernden Sportevents fungierte der Barkhauser Sportleiter, Dietmar Sandvoß, ehrenamtlich als Kampfrichter B-national.

Unter den 1700 Startern des DM-Wochenendes für Luftgewehr Auflageschützen,befanden sich erstmals keine weiteren Aktiven des Schützenkreises Minden. Das heißt besonders für die Senioren/innen ab dem 66. Lebensjahr, sich im Sportjahr 2024 anzustrengen und zu trainieren, da die qualifizierenden Kreismeisterschaften schon in naher Zukunft beginnen.

(Text und Foto von Rüdiger Eichhorn)

Bronzemedaille für Aleksey Tsaturyan vom SV Barkhausen-Porta

Der Ausnahme-Sportschütze Aleksey Tsaturyan erzielte, nach seinen Teilnahmen von 2021 und 2022, in diesem Jahr erstmals eine Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft. Der dreimalige
Landesmeister von 2023, qualifizierte sich gleich in drei Disziplinen (Sportrevolver .357, Sportpistole 9 mm Luger und Sportpistole .45 ACP) für eine Teilnahme anlässlich des diesjährigen Sportschützenhöhepunktes auf der ehemaligen Olympia Anlage in München/Garching-Hochbrück.

Dabei zeigte er neben seiner Beständigkeit in seinen Wertungsschüssen auch ein großes Selbstvertrauen und solides Nervenkostüm. Er kam über die Vorkämpfe mit jeweils 40 zu absolvierenden Wertungen über die Distanz von 25 Meter, in alle drei finalen Ausscheidungen. Allein dieses zeugt von der Qualität und Klasse des Teilnehmers aus Porta Westfalica.

Mit dem Großkaliberrevolver .357 mag startete er mit 373 Ring und verteidigte seinen 5. Platz des Vorkampfes mit 92 Ring auf insgesamt 465 Ring. Mit der Pistole 9×19 (Luger) steigerte sich der Sportler auf 378 Ring und der sechsten Platzierung, im Finale durch 94 Ring, noch auf den 5. Rang. Es folgte mit der Pistole .45 ACP dann der grandiose Erfolg. Auch in dieser Disziplin war Aleksey Tsaturyan mit erzielten 384 Ring auf Platz fünf des Vorkampfes. Durch fast makellose 98 Ring, das gleiche Ergebnis erzielte nur noch der spätere Goldmedaillengewinner, belegte er im Endklassement der 3. Platz. Es fehlten schlussendlich mit 472 Ringen gesamt nur 3 Ring zum Spitzenplatz.

Über die zwischenzeitliche Unterstützung durch die selbst in einem Wettbewerb bei den Deutschen Meisterschaften stehenden Schüler und Jugendlichen und deren Betreuer des Vereins, freute sich der 2012 nach Deutschland eingewanderte gebürtige Armenier, ganz besonders. Der Jubel der Fans wollte erst recht bei der Siegerehrung kaum verstummen.

Aleksey Tsaturyan bei der Siegerehrung grüßt seine Fans

Den bisherigen Höhepunkt in der sportlichen Kariere von Aleksey Tsaturyan kann auch für die anwesenden Nachwuchsschützen Ansporn und Vorbild sein. Würdigung durch den Westfälischen Schützenbund (WSB) erfuhr er vor Ort mit der Gratulation durch die Vizepräsidentin des WSB, Sabine Lüttmann, die herausstellte, dass der Portaner Sportschütze, in seinen Disziplinen des Großkaliberschießens, als einziger Qualifikant des Verbandes es zur DM, durch die sehr guten Ergebnisse anlässlich der Landesmeisterschaften, geschafft hatte. Auch bedeutet es hohen Trainingswillen, persönliches Engagement und finanziellen Einsatz, solche sportlichen Leistungen im Deutschen Spitzensport zu erbringen, wenn man kein Kadersportler ist. Denn
Sponsoren für diese „Rand“- Sportart sind nicht zugewinnen.

(Text von Rüdiger Eichhorn, Foto von Jörg Friedland)