Archiv der Kategorie: Sportschießen

Überragender Erfolg für Stefan Tak bei Landesmeisterschaft

Perkussions- und Vorderladerschütze des SV Barkhausen-Porta erfolgreich

Mit einer außerordentlichen Sammlung von Meistertiteln und Medaillen kehrte Stefan Tak von der Landesmeisterschaft des Westfälischen Schützenbundes (WSB) in Schale (Kreis Steinfurt) zurück. Der Sportschütze des SV Barkhausen-Porta sammelte überragend 5 Gold- und 2 Silbermedaillen in den Disziplinen der Vorderlader- und Perkussionssportschützen.

Für Vorderlader Waffen gilt uneingeschränkt, dass beim Ladevorgang das Treibmittel und dann das Geschoss nur durch den Lauf in die Kammer eingebracht werden dürfen, bzw. beim Perkussionsrevolver das Treibmittel gefolgt vom Projektil und Dichtmittel ebenso von vorn in die Trommel eingeführt werden. Die Auslösung des Schusses erfolgt über einen direkten oder indirekten Schlag eines Hammers (Hahn).

Bei Steinschosssportgeräten wird die Treibladung durch ein Zündloch mittels eines Zündmittels, durch Anschlagen oder Reiben vom Stein auf Stahl, der auslösende Funken dazu erzeugt und zum Pulverdepot weitergeleitet.

Alle Reproduktionen der antiken Originalpistolen, -revolver oder -gewehre müssen im Stil, Visierung, Schloss, Abzug, Lauf und Schaft detailgetreu erstellt worden sein. Es kommen allerdings auch sehr wertvolle historische Besitztümer zum Einsatz. Voraussetzungen diese Sportart zu betreiben ist ein Berechtigungsschein für die Handhabung von Sprengmitteln (Pulver) und ggf. die eigene Herstellung von selbstgegossenen Projektilen (Kugeln bis zu einem Durchmesser von 18 mm).

Der mit Abstand erfolgreichste Teilnehmer in den verschiedensten Disziplinen war einmal mehr Stefan Tak in den gesamten Wettkämpfen der Klasse Herren I. Mit dem Perkussionsgewehr und für 134 Ring aus 15 Wertungsschüssen bestieg er erstmals das Siegerpodest auf Platz 1. Er erzielte dabei u. a. 4mal die 10 bei einem Zentrumsdurchmesser von 50 mm! Mit dem Perkussionsfreigewehr (Distanz 100 m im Liegendanschlag) gab es mit 117 Ring ebenfalls die Goldmedaille. Über 50 m stehend Freihand, zielt man auch mit dem Perkussionsdienstgewehr. Mit diesem Sportgerät gelang eine weitere goldene Ausführung der Ehrung mit 138 Ring (5×10).

7-facher Titelträger Stefan Tak des SV Barkhausen-Porta mit seiner Muskete und überreichten Medaillen

Nur ein Ring betrug der Abstand zum Zweitplatzierten in der Disziplin Steinschlossgewehr (125/2). Dies war die geringste Distanz zum Nächstplatzierten. Mit der Muskete reichte es zum Vizelandesmeister (92/1 s. Foto).

Damit nicht genug, bestieg Stefan Tak auch das Siegertreppchen als zweiter in der Disziplinen Perkussionspistole (132/5). Mit der Steinschlosspistole (122/3) reichte es abschließend zum 5. Landestitel unangefochten.

In der Vergangenheit war man im Schützenkreis Minden gewohnt auch andere Sportler in den jeweiligen Einzelkonkurrenzen und Teamwettbewerben im Teilnehmerfeld zu sehen. Dies gelang in diesem Jahr auf Grund von beruflicher und terminlicher Hinsicht nicht. Abschließend bleibt zu hoffen, dass Stefan Tak die hiesigen Sportschützen im Bereich der historischen Waffen bei den Deutschen Meisterschaften im Landesleitungsstützpunkt des Niedersächsischen Sportschützen-Verband in Hannover in fünf Wochen auch nachdrücklich vertreten kann mit seinen erreichten Qualifikationsringzahlen der Landesmeisterschaften.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Landesmeistertitel 2026 in der Disziplin Luftpistole vergeben

SV Barkhausen-Porta stellt Sieger im Nachwuchsbereich

In der Disziplin Luftpistole wurden die Landesmeistertitel im Landesleistungszentrum Dortmund für das Jahr 2026 vergeben. Erfolgreich waren erneut die jungen Sportler/innen des SV Barkhausen-Porta im Westfälischen Schützenbundes (WSB) im Jugend- und Juniorenmannschaftswettkämpfen, sowie in der Einzelkonkurrenzen.

In der Jugendklasse (15-16 Jahre) siegten Laura Meier, Lia Trömer und Leif Volkening mit souveränem Vorsprung von 13 Ring und Gesamtresultat von 1036 im Teamwettkampf. Laut Sportordnung gehen die Geschlechter ab dem 17. bis 20. Lebensjahr dann getrennte Weg in der Mannschaftswertung. Ihre Vormachtstellung bewiesen einmal mehr dabei die Juniorinnen Kira Holtmann, Alexa und Liana Ostrovski. Sie brachten zur Freude ihres Trainers, Jörg Friedland, den Titel mit 1069 Ring nach Hause.

In der Einzelkonkurrenz der weiblichen Jugendlichen wurde Landesmeisterin Lia Trömer mit Einzelpassen von 90, 94, 89, 81 und Gesamtergebnis von 354 Ring. Laura Meier wurde Landesvizegewinnerin mit 345 (86, 87, 88, 84). In seiner ersten Teilnahme auf Landesebene siegte Leif Volkening (früher SV Hahlen) mit 337 (79, 85, 92, 81) bei den männlichen Teilnehmern.

Von links nach rechts: Landesmeistermannschaft Jugend Lia Trömer, Laura Meier, Leif Volkening

Bei den Juniorinnen I (19-20 Jahre) wurde Alexa Ostrovski mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Sie erzielte 350 (89, 85, 91, 85) Ring. Ihre Schwester Liana Ostrovski bekam für 361 (93, 88, 90, 90) Ring die goldene Auszeichnung. Mit 358 (89,90, 88, 91) Ring folgte ihr Kira Holtmann in der Reihenfolge auf das Podest bei den Juniorinnen II. Ezaden Khedo erreichte mit 324 (79, 91, 78, 76) den 5. Rang bei den Junioren I.

Von links nach rechts: Landesmeistermannschaft Juniorinnen Kira Holtmann, Liana & Alexa Ostrovski

Ob alle erfolgreichen Nachwuchssportler/innen sich auch für die im August stattfindenden Deutschen Meisterschaften in München/Hochbrück mit ihren Ergebnissen qualifiziert haben, wird sich dann in ca. 6 Wochen herausstellen.

(Text und Fotos: Rüdiger Eichhorn)

SV Barkhausen-Porta sichert Aufstieg in Westfalenliga

Jugendarbeit mit der Luftpistole zahlt sich aus

In der Saison 2024/25 nahmen erstmalig zwei Mannschaften des SV Barkhausen-Porta an den Wettkämpfen im Bezirksliga-Modus Ostwestfalens teil. Nach dem Vizemeistertitel im vergangenen Jahr, ließ die Erstvertretung der Luftpistolen-Sportschützen nach den Wettkämpfen in diesem Jahr den Meistertitel folgen. Der Titel des Bezirksliga-Meisters berechtigte zugleich die Teilnahme an der Relegation zur Westfalenliga im Landesleistungszentrum in Dortmund und diese war äußerst erfolgreich.

Im Zentrum des Westfälischen Schützenbundes traten die Sieger der vier Regionen Münster, Industrie, Hellweg, und das Team aus Porta für den Bezirk 3 Ostwestfalen und Lippe an. Im Relegationswettkampf, werden allerdings im Vergleich des Ligamodus, nach Setzliste Punkte aus einem direkten Aufeinandertreffen zu sammeln, diesmal nur das gesamte Mannschaftsergebnis gewertet.

Im ersten Durchgang sammelten die 16-jährige Kira Holtmann 361 Ring, Dennis Strücker 357, Leon Kroll 355, die, im 15. Lebensjahr stehenden Jugendlichen Laura Meier 354 und Liana Ostrovski 352, insgesamt 1772 Ring. Damit legten sie den Grundstein für die Aufstiegsqualifikation mit der zweitbesten Summe.

Der zweite Durchgang wurde in neuer Zusammensetzung des Teams, um allen im Sportjahr Eingesetzten eine Teilnahme zu ermöglichen, dann noch erfolgreicher. Mit erzielten 1783 Ring setzte sich die Formation sogar an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Im Gesamten war das dann ausreichend um den erforderlichen Startplatz in der Westfalenliga ab Oktober dieses Jahres zu sichern. Dabei erzielte Leon Kroll 367 Ring, welches deutlich über seinem Setzlistendurchschnitt von 355,67 lag. Auch Kira Holtmann konnte sich nochmals steigern auf 366/353,75. Nico Rathert kam auf 350/349,80; die Juniorinnen Alexa Ostrovski mit deutlicher Steigerung auf 353/343,40 und Marlene Dreger bestätigte ebenfalls ihre momentanen Leistungen mit 348 zu 346 Ring im Mittel des Jahresverlaufs.

Die gesamte Liga-Mannschaft des SV Barkhausen-Porta feierte den Sieg der Erstvertretung gemeinsam.

Dennis Strücker, als verantwortlicher Leiter des Luftpistolen-Ligawettkampfes in Barkhausen, freute sich ganz besonders über die Leistungen der Nachwuchssportlerinnen: „Was unsere jungen Damen heute geleistet haben, setzt der kontinuierlichen Schüler- und Jugendarbeit, unter Jörg Friedland, die Krone auf.

Welcher Schützenverein kann schon mit fünf Nachwuchssportlerinnen unter 20 Jahren in einem solchen hochwertigen Wettkampf aufwarten!“ So ließen die mitgereisten Fans, bestehend aus begeisterten Eltern, Sport-Verantwortlichen des Vereins und Freunde, die Westfalenliga-Aufsteiger auch vor Ort hochleben. Ein während der Rückfahrt aus Dortmund schnell organisiertes Abendessen in einem heimischen Restaurant bildeten dann den Abschluss des erfolgreichen Tages. Noch nie hat eine Mannschaft des Schützenkreises Minden die Disziplin Luftpistole in der dritthöchsten Liga, der Westfalenliga, vertreten. Wünschen wir Glück und sportliches Können für die neue Saison, als Aufsteiger.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Jugendarbeit mit der Luftpistole zahlt sich aus – SV Barkhausen-Porta ungeschlagen BZ-Liga-Meister

Bei ihrer ersten Teilnahme in der vergangenen Saison hatten die Luftpistolenschützen des SV Barkhausen-Porta noch gegen die SGes Heepen das Nachsehen in der Platzierung um den Titel des Bezirks-Liga-Meisters. In diesem Jahr blieb die Erstvertretung ungeschlagen. Dies war insbesondere der Verdienst von den vielen Nachwuchstalenten, die im Laufe der Zeit gereift und eingesetzt werden konnten. Insgesamt waren sieben Jugendliche und Junioren/innen für Barkhausen im Ligamodus am Start.

Die letzten Begegnungen fanden, als gemeinsamer Wettkampftag, in der Schießsportstätte der SpVG Brackwede statt. Abschließend konnte der Ligaleiter Dieter Darlath (Barkhausen) im Beisein des OWL-Bezirksvorsitzenden den Tabellenendstand verkünden und die Trophäe übergeben: 1. SV Barkhausen-Porta I mit 12 Mannschaftspunkten, 26:4 Einzelsiegen und insgesamt 10.509 Ring. 2. SpVG Brackwede I (10/24:6/10462), 3. SGes Heepen (8/19:11/10236), 4. SV Barkhausen-Porta II (6/15:15/10187), 5. SGi Lage (4/10:20/8840), 6. SGes Dalpke (2/7:23/9137) und 7. SpVG Brackwede II (0/4:26/9123).

In seinem Grußwort für den Bezirk 3 nannte Rüdiger Eichhorn (Hahlen) besonders die erst 14-jährige Laura Meier (Barkhausen), die mit 349,0 Ring im Durchschnitt als jüngste teilnehmende Sportlerin beeindruckte. Ihre Top-Leistung lag bei 352 Ring.

Kira Holtmann nimmt mit 353,67 Durchschnittsergebnis Rang 3 der Portaner Setzliste ein. Die erst 16-jährige erzielte sogar einmal eine beeindruckende 364-ziger Wertung. Im Vergleich übergreifend aller teilnehmenden Herren stand Dennis Strücker, ebenfalls vom Siegerteam, mit Bestplatzierung durch 374/365,80 Ring im Abschlussranking.

In den beiden Ansetzungen des letzten Wettkampftages siegte zunächst die zweite Mannschaft aus Barkhausen gegen die SpVG Brackwede II mit 5:0 Einzelpunkten. In der ersten Position gelang der 18-jährigen Marlene Dreger mit 346:332 Ring gleich der erste Sieg. Dabei gelang es ihr sogar in der dritten Passe mit 90 Ring das Bestergebnis aller zehn Teilnehmer des gesamten Vergleichs. Jugendtrainer, Jörg Friedland, startete in der zweiten Paarung und konnte mit 86:84 Ring seinem Gegner zwischen dem 31. und 40. Schuss noch den Sieg knapp (326:325) streitig machen.

David Heth steuerte mit 340:333 ebenso wie Yvonne Sandner (354:304), als auch Frank Maximowitz (334:273) zum mannschaftlichen Triumph bei. Das Meisterteam zeichnete ebenfalls ein makelloses 5:0 aus. Dabei erzielte Dennis Strücker mit zwei 91 Ring-Serien ungefährdet einem 360:348 Sieg. Kira Holtmann konnte ebenfalls in der letzten Serie sehr gute 91 Ring zur 358:334 Dominanz beitragen. Laura Meier verließ nach ihren Passen (86/88/84/91) mit 349:325 den Schützenstand. Mit ihren 354 Ring erzielte Liana Ostrovski (16 Jahre), ebenso wie ihre Schwester Alexa (19 Jahre) mit 348 Ring kampflose Wettkampfpunkte, da ihre Gegner erkrankt waren.

Die gesamte Liga-Mannschaft des SV Barkhausen-Porta feierte den Sieg der Erstvertretung gemeinsam.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Lichtsport Bezirksmeisterschaften geprägt vom SV Barkhausen-Porta

Bekanntheitsgrad sollte Innovation für Zukunft wecken

In der Lichtsport-Disziplin Gewehr und Pistole trafen sich die jüngsten Sportschützen zur Bezirksmeisterschaft OWL in Barkhausen.

Unter der Leitung der Jugendleiter Jochen Dräger und Jörg Seifart (Schützenkreis Gütersloh) und als Ausrichter, Jörg Friedland vom SV Barkhausen-Porta, absolvierten die Schülerinnen und Schüler bis zum 12. Lebensjahr diese noch junge Wettbewerbsmöglichkeit des Deutschen Schützenbundes mit hohem Engagement.

In diesem Bereich gilt aber schon das sportliche Leistungsprinzip, die Lichtpunkt-aussendenden Geräte die einem Gewehr und Pistole nachempfunden sind, „Freihand“ zu nutzen. Diese Möglichkeit eröffnet ein völlig gefahrloses Training für die kleinsten Athleten, welches schon ab dem sechsten Lebensjahr erlernt werden kann. In der weiteren Entwicklung mündet es dann im Luftdruckbereich, welcher dem Waffengesetz folgend, und somit Altersgrenzen, unterliegt.

Die meisten der angeschlossenen Schützenkreise Ostwestfalens sind allerdings noch nicht so weit in der sportlichen Ausrichtung mit den Lichtsport-Geräten. Der finanzielle Aufwand einer solchen Anlage ist für die meisten Schützenvereine nicht zu stemmen. Und wenn, dann absolvieren sie ihre Wettkämpfe zumeist noch in der Anschlagart „Aufgelegt“, mit der jeder Sportschütze zunächst einsteigt.

Diese Möglichkeit bietet der SV Barkhausen-Porta in der Mitgliedergewinnung allerdings schon seit Jahren an und hält insgesamt fünf Anlagen vor. Entsprechend war die Dominanz der heimischen Schülerinnen und Schüler im 20 „Schuss“-programm. Weibliche und männliche Teilnehmer stellen zwar gemischte Teams, werden anderseits geschlechtsrelevant getrennt gewertet. Die jungen Sportler des SV Barkhausen-Porta beherrschten einmal mehr das Siegerpodest.

Im Bereich der Lichtsportdisziplin „Pistole“ zeugen Mannschaftsgold und -silber davon.

Im Einzel mit Sofia Schott als Bezirksmeisterin der Mädchen für erzielte 134 Ring. 2. Marleen Strücker (130) und 3. Lena Nowak (114), die allerdings im Wettkampf das Sportgerät wechseln musste.

Bei den Jungen verteilen sich die entsprechenden Auszeichnungen auf Sascha Friedland, Gold für gesammelte 132 Ring, Silber für Elias Benedikt Wirblich (129) und die bronzene Erinnerung ging an Liam Meier (121).

Die begeisterte Lichtsportgruppe des SV Barkhausen-Porta mit ihren „RedDot“-Zielen unmittelbar nach ihrem Wettkampf.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

25 Meisterschützen-Abzeichen für SV Barkhausen-Porta

So viel wie nie erreichten erforderliche Mindestringzahlen

Im Schützenverein Barkhausen-Porta gab es sehr viel anerkennenden Applaus anlässlich der verschiedensten Jahresabschlussveranstaltungen der unterschiedlichen schießsportlichen Disziplinen. Insgesamt wurden 25 Sportschützinnen und Sportschützen mit dem Meisterschützenabzeichen des Deutschen Schützenbundes der vergangenen Saison 2024 im Nachgang ausgezeichnet.

Erforderliche Ringzahlen mit den differenten Sportgeräten wie Luftpistole (LP) und Luftgewehr (LG), Kleinkalibergewehr über 50 bzw. 100 Meter Distanz, als auch für Pistolen über 25 m der Groß- und Kleinkaliberformate und sogar der historischen Perkussions- und Vorderlader-Waffen, wurden vom Vereinsehrungsverantwortlichen, Rüdiger Eichhorn, dabei erfasst. Im Sportjahren können die Mindestforderungen in Meisterschaften, wie auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene erbracht werden. Darüber hinaus fließen auch Ergebnisse aus überregionalen Wettkämpfen wie Liga-Ansetzungen und Landeskadervergleiche aus verschiedenen Disziplinen ein.

Für die Freihandschützen sind es z. B. bei LG 380 Ring, mit der LP immerhin 360 Ring im 40 Schussprogramm. Bei den Auflagedisziplinen werden die Ergebnisse in Zehntelwertungen ausgeschrieben und sind mit Anforderungen 300,0 bzw. 283,0 Ring mit 30 Zielvorgängen zu erbringen. Mit den historischen Original-Waffen oder entsprechenden Repliken sind dies mit jeweils 15 Schuss 125 bzw. 115 Ring. Für die Nachwuchssportler gelten entsprechende niedrige Einstufungen.

Die drei jüngsten Ausgezeichneten waren in diesem Zusammenhang Marco Backhaus, Marlene Dreger und Kira Holtmann, die jeweils vier, drei und sieben Mal die Limits erzielten (s. Foto).

Foto (RE) v.l.n.r.: Marco Backhaus, Marlene Dreger und Kira Holtmann mit Meisterschützenabzeichen und entsprechender Urkunde.

Die weiteren Sportler (Anzahl der erbrachten Qualifikationen): Bernd Barner (7), Reinhard Büttemeyer (6), Hans-Peter Dammeyer (8), Dieter Darlath (8), Maximilian Eichhorn (6), Rüdiger Eichhorn (21), Andrea Friedland (6), Jörg Friedland (15), Elke Heitkamp (10), Regina Horn-Sandvoß (10), Kerstin Kailuweit (15), Willi Kolkmann (8), Erwin Kording (5), Reinhard Kruse (6), Bettina Mentzner (4), Uwe Pruschinski (4), Jörg Rudolph (4), Dietmar Sandvoß (10), Andreas Schulte (12), Michael Stäube (18), Dennis Strücker (7) und Aleksey Tsaruryan (16).

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

SV Barkhausen-Porta | nunmehr an der Spitze

Reserve verliert unglücklich in der Bezirksliga Luftpistole

Nach den Ansetzungen des 5. Spieltages in der laufenden Bezirksliga mit der Luftpistole, steht die 1. Mannschaft des SV Barkhausen-Porta erstmals an der Spitze. Sie siegte souverän mit 5:0 gegen die Schützengesellschaft Dalbke mit 5:0. Die Zweitvertretung verlor dagegen unglücklich mit 2:3 Einzelpunkten gegen die SG Heepen, dem Vorjahresmeister und jetzigem Zweitplatzierten.

Das Team des neunen Tabellenführers freute sich gleich zu Beginn über das außerordentliche Ergebnis von Junior Marco Backhaus in der fünften Paarung. Er schoss kontinuierlich seine Serien auf hohem Niveau mit 89, 91, 88, und erneut 88 zum 356:327 Ring Endergebnis. Zwar konnte sein Lehrmeister Jörg Friedland ebenfalls mit 334:321 obsiegen, kam aber lediglich mit seiner letzten 10-er Serie auf ebenfalls vergleichbare gute 88 Ring.

Nico Rathert findet immer besser in das Format des Ligawettbewerbes, er erzielte ein deutliches 353:319 an Position 3. Er hatte seine beste Serie mit 91 Ring gleich zu Beginn. Spannend machte es Leon Kroll, der zwischen der 21. und 30. Wertung ein „kleines Tief“ hatte. Er musste in ein Stechen nach 353:353 Endergebnis eintreten.

Das Glück war ihm mit 9:8 dabei aber holt und auch er holte sich seinen Siegpunkt. In der Königsposition stand erneut Dennis Strücker. Er begann, mit für ihn „verhaltener“ 84-ziger Passe, steigerte sich allerdings mit 94 und sogar 95 (beste Serie des gesamten 5. Liga-Durchganges) auf 363:335 Ring. Der makellose Mannschaftssieg war damit perfekt. Dennis Strücker ist nach diesem Durchgang auch bester Sportler mit einem Durchschnitt von 365,0 Ring unter insgesamt 61 Teilnehmer/innen des Bezirkes Ostwestfalen und Lippe.

Dennis Strücker

Mit zwei Juniorinnen bzw. einer Jugendlichen ging die Reservemannschaft aus Barkhausen an den Start. Im Heimwettkampf verlor Juniorin Liana Ostrovski die erste Paarung mit 340:357 und zeigte dabei etwas schwankende Treffer. Das machte Laura Meier (14 Jahre) dagegen mit 88, 90, 87 und abermaligen 87 Ringen ausgeglichener und beherrschte an 2. Position ihren Gegner mit 352:348 Ring. Alexa Ostrovski, ebenfalls noch Juniorin, gelang in den ersten 20 Wertungen ein 5-Ring-Vorsprung, den sie dann bis zum 40. Treffer mit 348:343 verteidigte. Sie steigerte sich damit deutlich zu ihrem Vorwettkampf.

Die 4. Ansetzung mit Frank Maximowitz verlief leider für ihn zu unregelmäßig mit einer 78-ziger und sogar 92-ziger Serien. Er musste den Ausgleich nach Einzelpunkten mit seinem 333:337 Ergebnis respektvoll anerkennen.

Angelique Holtmann startete mit durchschnittlich 8,5 Ring bis zum 30 Schuss. In der letzten Passe büßte sie aber dann deutlich an Kraft in ihrem vorgeschädigten Haltearm ein und nahm etwas traurig das Endergebnis von 319:321 und damit das 2:3 gegen Heepen zur Kenntnis. Somit stagniert Barkhausen II auf dem 6. Tabellenplatz.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

SV Barkhausen-Porta im Mittelfeld des WSB-Cups – Neues Sportevent findet deutlichen Zuspruch

Der SV Barkhausen-Porta stellte in der vergangenen Saison der Sportschützen drei Ligamannschaften in der Disziplin Luftgewehr Auflage. Die Erstvertretung verpasst dabei sogar den Sieg in ihrer Verbandsligagruppe, der zweithöchsten Ebene des Westfälischen Schützenbundes (WSB) nur um einen Ring nach fünf Wettkämpfen. Auf Bezirksebene beteiligten sich zwei Teams in diesem Modus und die 3. Mannschaft erreichte sogar den Endkampf um den Aufstieg, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Vor den neuen Ansetzungen erfolgte nun der WSB-Cup im Landesleistungszentrum des WSB in Dortmund als Abschlussevent. In Ligavergleichen treten jeweils fünf Sportler nach Setzliste gegeneinander an. Im WSB-Cup können lediglich drei Schützen für die Ansetzung gemeldet werden und erzielen ein Gemeinschaftsergebnis. Zunächst werden 30 Wertungsschüsse mit Zehntelwertung in 30 Minuten gefordert, um die jeweiligen zwei Finalisten der Gruppen in weiteren Runden gegeneinander antreten zu lassen.

In diesem Auftakt kamen Kerstin Kailuweit (314,2 Ring), Andreas Schulte (308,9) und Rüdiger Eichhorn (310,5) auf insgesamt 933,6 Ring. Im vierten Gruppenrang verfehlten sie nur um 1,7 Ring die Finals und waren mit sich unzufrieden. „Da wäre mehr drin gewesen“, so Mannschaftsführer Andreas Schulte.

Auch in der Trostrunde der bis dahin nicht erfolgreichen 19 Mannschaften war das Glück ihnen ebenfalls nicht hold. Hier zählten lediglich die erzielten „Innenzehnen“ als Punkt. Kerstin Kailuweit verbuchte in diesem Modus 26 Treffer mit Wert von mindestens 10,2 Ring. Andreas Schulte kam auf 22 und Rüdiger Eichhorn mit 23 ein.

Im Gesamtergebnis von 71 Punkten belegte die Portaner Auswahlmannschaft damit den abschließenden 16. Rang unter den 27 beteiligten Teams. Den Sieger machten die höher startenden Westfalenligisten unter sich aus. Dietmar Sandvoß oblag es bei diesem Wettkampf als Jurymitglied des Veranstalters vor Ort als Kampfrichter National die Einhaltung der Sport- und Ausschreibungsordnung ehrenamtlich mit zu gewährleisten.

v.l.n.r.: Rüdiger Eichhorn, Dietmar Sandvoß, Andreas Schulte, Kerstin Kailuweit

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Drei Schützenvereine Ostwestfalens beteiligten bei „Sterne des Sports 2025“ – SV Barkhausen-Porta errang einen kleinen Bronzestern und 500 Euro

Seit 13 Jahren richten die Volks- und Raiffeisenbanken in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund den Wettbewerb um die „Sterne des Sports“ aus. Dabei werden innovative Ideen und ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen in regional, landes- und bundesweiten Wettbewerben z.T. mit hohen Geldsummen und entsprechenden Stern-Trophäen bedacht.

Auf der ersten Ebene, der Region Ostwestfalen, waren in diesem Jahr erstmalig drei Schützenvereine im Wettbewerb. Der SV Barkhausen-Porta, der SV „Auf´s Blatt“ Hahlen (beide Bereich Minden-Lübbecke) und der SV Dreyen (Bereich Herford).

Für Barkhausen war es in diesem Jahr völlig überraschend der 3. Platz im Minden-Lübbecker-Land. Den kleinen Bronzestern, nebst einer anerkennenden Fördersumme von 500 Euro bekamen sie für ihr Projekt „Jugendlichen eine zweite Chance im Sport geben“. Ziel ist es über örtliche Aktivitäten, wie die Grundschulnachmittagsbetreuung mit dem Blasrohrsport, Erlebnisnachmittage zum Abschied der örtlichen 4.-ten Abschlussklassen der Grundschule auf dem Vereinsgelände oder auch Zeltlager „unter dem Willem“ durchzuführen. Dabei wird den Teilnehmern angeboten, bisher für sie fremde Sportdisziplinen wie Licht-, Blasrohr- und Luftgewehr- und Luftpistolensport hautnah auszuprobieren. Ein Effekt, der zu einem landesweit beachteten sportlichen Erfolg in der Jugendarbeit und stetig wachsender Mitgliederzahl sich widerspiegelt.

Für die Hahler Engagierten hieß es erneut, nach bisher drei Bewerbungen, einen ehrenvollen gemeinsamen 4. Rang, für alle weiteren teilnehmenden Vereine, zu belegen. Sie waren mit dem Slogan „Inklusion mit dem Lichtsportgerät“ in den Wettbewerb gegangen. Seit 2022 pflegen die verantwortlichen Schützen mit der Lebenshilfe Sportgruppe Minden eine Kooperation um psychisch und physisch eingeschränkten Mitmenschen den Schießsport ungefährlich zu vermitteln. So werden „Biathlonevents“ mit stilisierten Holzlatten als „Ski“, „Dart-Schießen“ und „Schützenfeste“ mit Majestäten- und Pokalwettkämpfen durchgeführt. In diesem Jahr wurde das Königsschießen erstmalig in das eigene Sommerfest integriert und erhielt auf beiden Seiten außerordentliche Resonanz.

Für den Verwaltungsbereich Herford, wurde die Auszeichnung der Prämierten am gleichen Abend in der Geschäftsstelle der Volksbank OWL in Minden, ausgehändigt. Erstmals hatte sich der SV Dreyen unter „Gemeinsam statt einsam“ eingebracht. Auch sie bekamen eine anerkennende Urkunde für den „vierten“ Platz überreicht. Der erste Vorsitzende Gerhard Knemeyer betonte: „Wer sich für das Leben und Wohnen auf dem Lande entschieden hat, dem wird ein soziales Miteinander in Geselligkeit, Vereins-ER-leben, Dorffesten oder Stammtischen geboten“!

Der Ort Dreyen hatte einmal sieben Gaststätten, heute keine mehr, deshalb ergriff der Schützenverein die Initiative und rief gerade für die älteren Bewohner, inzwischen sind auch viele Jüngere dem Aufruf gefolgt, zur Zusammenkunft ins Schützenheim. Niemand dürfe sich ausgegrenzt fühlen und es sollten sich gemeinsame Freizeitaktivitäten entwickeln, um Spaß zu haben. Dazu werden auch gerne schießsportliche Vergleiche zwischen den Generationen und Disziplinübergreifend im gemeinsamen Sportheim, als lebhafter Ortsmittelpunkt, angeboten.

Es gilt für alle unserer Schützenvereine an diesen zukunftsweisenden Ideen selbst tätig zu werden, nicht nur um das Schützenbild nachhaltig positiv darzustellen und zu prägen, sondern vielleicht auch neue Mitglieder zu werben. Eine Idee für soziales ehrenamtliches Engagement könnte u.a. auch zur Bewerbung „Sterne des Sports 2026“ führen und erfolgreich sein. Es winken silberne oder goldene Sterne mit Förderhöchstsummen bis zu 10.000 Euro

v.l.n.r.: Jan Gödeker, Gerhard Knemeyer (beide Dreyen), Lukas Bergmann (Hahlen), Jörg und Andrea Friedland, sowie Reinhard Büttemeyer (alle Barkhausen)

(Text und Fotos: Rüdiger Eichhorn)

Hohe Auszeichnungen für ehrenamtlich engagierte Sportschützen

Anlässlich des Bezirksdelegiertentages der Schützen aus Ostwestfalen und Lippe im Westfälischen Schützenbund (WSB) wurden ehrenamtlich Engagierte, als auch eine Sportlerin, vom SV Barkhausen-Porta ausgezeichnet.

Erstmals erhielt das Nachwuchstalent, Kira Holtmann, den Erinnerungspokal im Bereich der Kurzwaffen-Sportler. Ihre Meisterschafts-Platzierungen und Siege mit der Luft- und der Sportpistole, reichen von der Kreis-, über die Bezirks-, bis hin zu Landesmeisterschaftstiteln. Bei der Deutschen Meisterschaft vertrat sie zudem als einzige Jugendliche in diesen Disziplinen die westfälischen Farben. Persönlich sehr gute Ergebnisse bedeuteten Mittelfeldplatzierungen auf der ehemaligen Olympiasportstätte vor Monatsfrist. Die Auszeichnung „Sportlerin des Jahres 2025 – Kurzwaffe“ erhielt Kira Holtmann aus den Händen des Bezirkssportleiters Konrad Adamitz (Hille) und Bezirksjugendleiter Jochen Dräger (Herzebrock).

Für drei aktive Sportschützen, die ihr Wissen und ihre Zeit auch für die ehrenamtliche Verwaltung aufwenden, wurden Maximilian Eichhorn, Dietmar Sandvoß und Jörg Rudolph vom WSB-Vizepräsidenten, Jochen Willmann (Bielefeld), und dem Bezirksvorsitzenden Rüdiger Eichhorn (Minden) besonders bedacht.

Für den stellvertretenden Bezirksportleiter, Maximilian Eichhorn, er versieht dieses verantwortungsvolle Amt nun schon sieben Jahre, stand allerdings auch seine Mitwirkung als Standaufsicht, oder Verantwortlicher in der EDV-Arbeit bei Meisterschaften über nun schon mehr als eineinhalb Jahrzehnte im Mittelpunkt.

Das WSB-Ehrenzeichen in Gold lag neben ihm auch für Jörg Rudolph bereit. Seit über dreißig Jahren war seine Passion, sich zunächst in der Jugendarbeit für den Schützenkreis Minden, als auch für seinen Ursprungsverein dem SV Nammen, z. T. auch als 1. Vorsitzender, einzubringen. Darüber hinaus betreut Jörg Rudolph auch den Schützenverband Porta Westfalica als Verantwortlicher in den Runden- und Meisterschaftswettkämpfe sowie dem Blasrohrsport.

Das WSB-Ehrenschild erhielt der unermüdliche Dietmar Sandvoß, teils als Kommandeur des traditionellen Schützenwesens in seinem Verein, zum anderen als Pfleger und Bewahrer der elektronischen Zielerfassungen im Schützenhaus. Des Weiteren versieht Dietmar Sandvoß auch die Funktion eines „Kampfrichters National“ im Landesleistungszentrum des WSB in Dortmund und ist Ligaleiter im OWL-Bereich.

v.l.n.r.: Dirk Wiedermann, Maximilian Eichhorn, Kira Holtmann, Dietmar Sandvoß, Jörg Rudolph und Jörg Friedland

Allen Geehrten herzlichen Glückwunsch!

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)