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Saisonfinale im Kampf um den Sommerpokal

Vergangenen Sonntag, den 27.10., fand die Sommersaison im Kleinkaliberschießen ihr Ende. Also hat jede Kompanie noch einmal versucht, so viele Schützen wie möglich zu mobilisieren, um noch die letzten Ring im finalen Wettkampf für ihre Kompanie zu ergattern. Und so war das Schützenhaus am Sonntag Vormittag auch wieder sehr gut gefüllt, was einfach immer wieder einen schönen Saisonabschluss darstellt.

Umso schöner auch, weil unsere amtierende Schützenkönigin Annika Schön zum beliebten Königinnenfrühstück eingeladen hat. Auch wurde in diesem Rahmen dann wieder der König der Könige bzw. die Königin der Königinnen ausgeschossen.

Nachdem um 11.45 Uhr dann keine weiteren Anmeldungen zum Schießen mehr angenommen worden sind, gab es kurz danach auch schon die Verkündigung der Ergebnisse durch unseren ausführenden Major Frank Sander.

Fangen wir mit den Frauen an: Die Königin der Königinnen ist gleichzeitig auch unsere amtierende Schützenkönigin, hier hat sich also Annika Schön durchgesetzt! Bei den Männern hat es Erwin Kording geschafft. Eine tolle Leistung und immer ein spannender Wettkampf!

Kommen wir zu den den Kompaniewertungen. Den 3. Platz hat die 4. Kompanie belegt. Etwas knapper war es zwischen Platz 1 und 2. Hier schaffte es die 1. Kompanie auf Platz 2 und mit 3 Ring Vorsprung hat es die 2. Kompanie nach 18 Jahren mal wieder geschafft, sich den Pokal zu sichern!

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In dieser Saison zum ersten Mal ganz neu haben wir auch den besten Schützen gekürt. Dafür wurde die Summe der Teilerwertung zusammengezogen, und am Ende war hier der Kompaniechef der 1. Kompanie, Arnd Bergbrede, mit einem tollen Ergebnis der Beste. Dafür gab’s einen schönen Tropfen und eine leckere Mettwurst.

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An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an alle Sieger und ein großes Danke an alle Helfer und Teilnehmer für diesen schönen Vormittag, der noch entspannt am Schützenhaus weiter gefeiert wurde!

Rückblick: Pokalschießen 2019

15. September 2019, die Sonne lacht, es ist Kaiserwetter und der Schützenverein Barkhausen lädt zum großen Pokalschießen der Barkhauser Kompanien ein. Alle Zeichen stehen gut für einen schönen Sonntag, weshalb auch viele den Weg hoch zum Schützenverein fanden.

Für 15€ Eintritt pro Person erhält hier schließlich auch jeder den ganzen Tag Getränke, so viel er oder sie möchte. Nachmittags kommen dann noch Kaffee & Kuchen dazu und Abendessen ist ebenfalls inklusive.

Und so saßen wir vor einem reichhaltigen Kuchenbuffet, bei dem wirklich für jeden etwas dabei war. Alle haben sich reichlich bedient und bei guten Tischgesprächen den sonnigen Nachmittag genossen.

Natürlich kommt beim Pokalschießen auch das Schießen selbst nicht zu kurz. Jede Kompanie schießt ihre eigenen Pokale aus, aber es gibt auch einige Wettkämpfe untereinander. Geschossen wird bei allen Pokalen auf der 50m – Kleinkaliberbahn. Neu im Programm aber: Das Blasrohrschießen! Eine tolle Neuerung, welche Familie Friedland an diesem Sonntag wieder voller Leidenschaft betreute. Es fand großen Anklang, und so wurde spontan der Mannschaftspokal von der KK-Bahn zum Luftrohrschießen verlegt.

Nach all dem Schießen gibt’s dann noch Bratwurst und Steak gegen den Hunger, zusammen mit Brot und Salaten. Sowohl beim Schießen, als auch bei der Verpflegung ist wieder ein großer Dank an alle freiwilligen Helfer auszusprechen: Ohne euch wäre dieser Tag nicht machbar! Vielen vielen Dank also.

Nach dem Grillen ging es zur Pokalvergabe, wobei die 1. Kompanie den Anfang machte. Hier war es schnell erledigt: Sowohl Herbstpokal als auch der Gordon Peak Pokal gingen beide an den neuen Kompanieführer Arnd Bergbrede.

Darauf folgte die 2. Kompanie, welcher zunächst bei den Frauen den Kompaniepokal an Andrea Friedland vergeben durfte. Bei den Männern ging der große Pokal dieses Jahr an Matthias Plaßmann. Die 2. Kompanie veranstaltet auch seit einigen Jahren ihr 11.9er-Schießen, um hierbei den größten Abweicher auszuschießen. Hierbei geht das Abweicher-Schild nun von Benjamin Meier an seine Mutter Birgit Meier über.

Als letzte im Trio hatte die 4. Kompanie noch einige Pokale zu verteilen. Bei den Frauen holte sich Kathrin Schulte den 1. Platz, bei den Männern bis 55 Jahre ihr Vater Andreas Schulte. Als Sieger bei den Schützen ab 55 Jahren ging Rüdiger Ernsting als Sieger hervor, wohingegen sich bei den Senioren ab 70 Jahren Rudolf Richter durchsetzen konnte. Dieser hatte mit dem besten Schuss des Tages in der 4. Kompanie, einer 12,8,  auch die Ehrenscheibe gewinnen können. Im Gesamtergebnis als beste Schützin hatte wieder Kathrin Schulte die Nase vorn.

Am Ende wurden noch die Ergebnisse der Wettkämpfe unter den Kompanien mitgeteilt. Es wurde ein Er&Sie-Schießen veranstaltet, wobei wir alle Frauen und Männer zu Paaren zusammengelost haben, welche dann gemeinsam in den Schießstand gehen. Eine tolle Aktion, welche alle Besucher – da es kompanieübergreifend ist – etwas näher zusammenbringt. Und so konnten sich hier unsere amtierende Jugendkönigin Sabrina Krause und Arnd Bergbrede durchsetzen. Die ersten 3 Plätze beim Er&Sie-Schießen werden übrigens mit kleinen Präsenten belohnt. Der neue „Stille Pokal“ wurde ohne Wissen der Teilnehmer ausgeschossen und ging an den besten ersten Schuss auf der Probescheibe, welcher an Stephan Scholl ging, der selbst sehr überrascht über den gewonnen Pokal war. Das Mannschaftsschießen der Kompanien, welches unter 5er Teams ausgeschossen wird, fand wie erwähnt in diesem Jahr in der Disziplin des Blasrohrschießens statt. Hierbei lagen 2. und 4. Kompanie gleichauf, und die 1. Kompanie konnte sich mit großem Abstand auch hier den Sieg holen.

Abschließend war der Sonntag wieder ein sehr schöner Tag, bei dem alle auf ihre Kosten kamen und Spaß beim Ausschießen der Pokale hatten. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Bauerngolf der 4. Kompanie (mit Esel)

Einen vergnüglichen Samstagnachmittag verbrachten Damen- und Herrenstammtisch am Samstag, 02.09.2018 in Vehlage beim Bauerngolf. Das Gasthaus Rose in Vehlage bietet diese Veranstaltung für Vereine oder Gruppen. Für die Schützendamen und –herren bot dieser Nachmittag viel Spaß mit gleichzeitig körperlicher Ertüchtigung.

Nach einer kurzen Einweisung durch den Chef des Hauses wurden 4 Gruppen ausgelost. Jeweils zwei Mannschaften traten in einer Gruppe gegeneinander an. Ein kleiner Bollerwagen mit alkoholfreien und alkoholischen Getränken wurde mitgeführt. Das es war ja immer noch sehr warm und die Kehlen schnell trocken.

Doch bevor es überhaupt losgehen konnte, musste vor dem ersten Abschlag ein Hindernis besonderer Art entfernt werden. Esel Pinoccio war aus der benachbarten Koppel ausgebüxt und stand zwischen den Spielern und am ersten Loch. Da war Gaudi bereits vorprogrammiert und Pinoccio bekam erst einmal jede Menge Streicheleinheiten bevor er sich bequemte, die Strecke frei zu geben.

Über eine riesige Wiese – die eher einem grob gemähten Stoppelfeld glich musste  – wie beim normalen Minigolf – der Ball mit möglichst wenigen Schlägen im Loch versenkt werden. Gar nicht so einfach, wenn der „Golfschläger“ aus einem kleinen Holzschuh, der an einem Stab befestig ist, besteht. Und zwar mit je einem für den rechten oder linken Schuh. Ein kleiner handballähnlicher Ball sollte nun über dieses Feld getrieben und in einem wirklich gerade für den Ball passenden Loch versenkt werden.

Es gab dann auch kaum geschlagene Bälle, die auch nur annähernd in die Richtung gingen, die man angepeilt hatte. Manchmal gelang ein wirklich guter Schlag, der dann entsprechend laut von der eigenen Mannschaft gelobt wurde. Eine schweißtreibende Arbeit, zumal es mächtig heiß war. Alles in allem waren die 4 Mannschaften insgesamt gut 3,5 Km gelaufen. Bei den Temperaturen und über ein Feld mit Kuhlen und Hügeln – zum Teil durch stoppeliges Terrain verborgen – eine ganz schöne Anstrengung. Nur gut, dass der Wirt unseren Bollerwagen während diesem Baurerngolfturnier stets nachfüllte.

Trotz der Anstrengend stand der Spaß im Vordergrund, zumal man sich als Mannschaft nicht die Blöße geben wollte zu verlieren. Ein gewisser Ehrgeiz packte einen jeden Spieler, wenn der Ball mal überraschend das tat, was sein Spieler im vorgab. Rollte der Ball bereits nach dem 4. oder 5. Schlag ins Loch war das Erfolgsgeschrei über das ganze Spielfeld zu hören und trieb die gegnerische Mannschaft ebenfalls zu Höchstform an.

Nach der Preisverteilung durch den Wirt des Gasthauses Rose erholten sich alle Mitspieler auf der schattigen Terrasse bei einem köstlich kühlen Bier und einem sehr reichhaltigen und leckeren Grillbuffet. In geselliger Runde wurde noch ein Stündchen beisammen gesessen, bevor es wieder Richtung Heimat ging. Die einhellige Meinung aller Teilnehmer war absolut positiv. Ein super Samstagnachmittag mit tollem Wetter und jede Menge Spaß. Wiederholung nicht ausgeschlossen!