Archiv der Kategorie: Ehrungen

Rückblick auf’s Jahr: Das war 2025!

“And with that, the 2025 season comes to an end” – eine bekannte Radiodurchsage, die oft in Internetvideos einen Jahresrückblick einleitet. Heute ist Silvester und wir feiern den Jahreswechsel – ein Moment innezuhalten, zurückzublicken auf die vielen schönen Momente dieses Jahr und dann voller Vorfreude in ein frisches neues Jahr zu starten!

Wie immer war auch dieses Jahr bei uns als Schützenverein Barkhausen viel los, sodass dieser Beitrag nur einen Ausschnitt wiedergeben kann. Hoffentlich bereitet er euch trotzdem viel Freude!

Januar

2025 startete erneut mit der traditionellen Neujahrswanderung. Treffpunkt war unten am Anleger, wir sahen den Neujahrsschwimmern zu und wanderten dann an der Weser entlang durch den Berg zum Schützenhaus, wo frisch zubereitete Stippgrütze und ein Neujahrsschießen auf uns warteten.

Ende Januar fand wieder das beliebte Grünkohlessen statt, immer ein Grund für ein volles Schützenhaus, leckeres Essen und einen tollen Abend!

April

Im April fand der Winterpokal im Luftgewehrschießen sein Ende. Auch hierfür fanden wir uns am Schützenhaus für einen tollen Vormittag zusammen!

Außerdem gehörte zum April auch wieder das Osterfest und damit auch das Osterfeuer, durchgeführt von der Freiwilligen Feuerwehr Barkhausen zusammen mit dem Schützenverein Barkhausen. Die Feuerwehr stellte die Bratwurst-Bude und betreute das Feuer, während der Schützenverein die Getränkeausgabe übernahm. Ein Event für Groß und Klein und wir sind stolz darauf, dass es das Osterfeuer wieder in Barkhausen gibt!

Mai

Der Mai stand voll im Zeichen unseres großen Schützenfestes. Die Auftaktveranstaltung dazu war wieder das traditionelle Gewehrreinigen unter der Feder von Günter Ruschmeier, welcher das ordnungsgemäße Reinigen der Gewehre in Vorbereitung für das anstehende Schützenfest kritisch beäugte.

Beim Königsschießen trennte sich bereits die Spreu vom Weizen, wer dann beim eigentlichen Schützenfest weiter auf die Königs- oder Königinnenwürde schießen durfte. Außerdem gab es viele Beförderungen und Ehrungen für die vielen engagierten Mitglieder! Zudem wurde mit dem Blasrohrschießen weiter Werbung für diese tolle Sportart gemacht – so gab es die ersten Qualifikationsrunden für das Adlerschießen beim Schützenfest. Ebenfalls anzumerken: Die Königsscheibe von Tim Belling fand mit seinem Adler einen Platz an der Wand im Schützenhaus.

Das Königinnenständchen kurz vor dem Fest stimmte bereits in Feierlaune ein, als die da noch amtierende Königin Vanessa Mietling einludt. Wer Vanessa kennt, der weiß, dass schlechte Laune bei ihr nur schwer möglich ist – und so hatten wir einen wundervollen Sonntag am Schützenhaus mit viel Lachen & Anekdoten! Da wurde sich sogar schnell ein neues Spiel ausgedacht, bei dem Sektflaschen-Korken in einen Kasten mit Bierdeckelfächern geworden wurden.

Und dann schließlich war es auch schon da: Unser großes Schützenfest!
Die lange Planung sollte sich auszahlen, wir hatten wundervolle Tage von Mittwoch bis Montag. Mittwochs begann das Fest mit dem Feldwebelmarsch, dem Offizierstreffen und dem Großen Zapfenstreich in der Freilichtbühne.

Donnerstag stieg wieder die Vatertagsparty, mit Getränken für 150 Cent und zu jeder vollen Stunde ging der Gong und der Ansturm auf die Theke begann, da es dann Getränke für nur 1€ gab. Auch hier boten wir für den Ort eine super Anlaufstelle an diesem Feiertag.

Freitags fand die Seniorenfeier statt, die wieder für eine sehr gut gefüllte Aula der Grundschule sorgte.

Abends dann wagten wir mit der Springbreak-Party einen Versuch, der vor allen Dingen bei jungen Gästen zog und einen langen Abend zu treibenden Beats bescherte, inkl. Strandbereich neben dem Zelt.

Samstag stand im Zeichen des Königsschießens, bei dem sich Cedric Bergbrede als jüngster Schützenkönig mit 25 Jahren durchsetzen könnte. Zur Königin nahm er sich Nadine Meier. Jugendkönig wurde Marco Backhaus. Der Strandbereich wurde gerade in der Morgenzeit für ein entspanntes Beisammensein gut genutzt!

Nachmittags ging der Marsch mit den befreundeten Bataillonen aus anderen Orten durch Barkhausen und hoch zum Schützenhaus, um dann dort die Königsproklamation vorzunehmen und mit der Black & White Party bis in die frühen Morgenstunden zu feiern.

Sonntags luden wir zum Familienfest ein, wo mit Hüpfburg, Kuchenbuffet und Gralsfeier für alle etwas dabei war. Die Kinder- und Schülerkönige wurden ausgeschossen und auch das Adlerschießen im Blasrohrschießen fand ein spannendes Ende, bei dem sich Philip Sehr in einem engen Rennen gegen Pascal Henneking durchsetzen konnte. Abends marschierte der “harte Kern” unseres Vereins dann nach einem gemütlichen Beisammensein im engeren Kreis durch den Ort zur Poolparty – ein Dankeschön nach getaner Arbeit!

Montags morgen wurde die Königsscheibe am Familienhaus Bergbrede aufgehangen und mit dem Katerfrühstück bei Bäckerei Schmidt ging ein tolles Schützenfest mit aufregenden Tagen zu Ende.

Juni und Juli

Die Sommermonate standen im Zeichen der Feste befreundeter Vereine, die wir natürlich zahlreich besuchten. Wir marschierten und feierten mit und boten immer ein gutes Bild ab – die Barkhauser sind gerne gesehene Gäste bei unseren Freunden 🙂

August

Über das ganze Jahr verteilt finden am Schützenhaus die Stammtische der 1. und 2. Kompanie statt. Im August gab es bei der Zwooten z.B. einen schönen Stammtisch mit den Frauen zusammen.

Auch ging diesen Sommer die Baum-Pflanz-Challenge rum, bei der wir neben anderen Orten nominiert wurden, einen Baum zu pflanzen. Natürlich machen wir bei dieser guten Sache mit und pflanzten einen Baum direkt in der Nähe des Königssteins. Alle packten mit an und es war eine sehr runde Sache!

Ende September luden die Kompanieführungen zum Pokalschießen ein, um wieder einige Pokale und Orden unter das Volk zu bringen. In bester Gesellschaft wurde in spannenden Disziplinen geschossen, während die Ergebnisse am Fernseher verfolgt werden konnten. Für das leibliche Wohl war mit selbstgebackenem Kuchen und Gegrilltem gesorgt!

September

Den September möchte ich als Beispiel nehmen, wie schön sich das Schützenhaus für private Feiern bis hin zu Hochzeiten eignet. Mit etwas Dekoration oder auch einem Zelt bieten wir hier eine tolle Location direkt unter dem Willem, wo ungestört und in einer wunderschönen Kulisse gefeiert werden kann. Kein Wunder, dass das Schützenhaus über das Jahr oft für Privatfeiern und auch Firmenfeiern vermietet wird!

November

Im November fand die Sommersaison dann ihren Abschluss, was sich in einem spannenden Finale widerspiegelte. Die letzten Ring wurden gesammelt und auch der beste Einzelschütze (Tim) wurde gekürt.

Außerdem ist das Jahresende auch die Zeit für Weihnachtsfeiern der Kompanien. Mitte November ludt die Zwoote zum Preisskat ein, bei dem mit Skat und MauMau Punkte gesammelt wurden (manchmal mehr, als man wollte) und am Schluss ging jeder mit einem Präsent nach Hause.

Ende November war bereits der 1. Advent – traditionell mit dem Weihnachtsmarkt rund um die Barkhauser Kirche. Der Schützenverein stellte erneut Getränkewagen und Pickert-Stand und aufgrund der vielen freiwilligen Helfer wurde auch diese Aktion wieder zu einem Erfolg!

Dezember

Anfang Dezember ludt auch die 1. Kompanie zu ihrem Jahresabschluss ein. Das traditionelle Gänseessen fand nun oben am Schützenhaus statt und war köstlich. Auch dieser Abend ging im engen Kreis bis in die frühen Morgenstunden.

Mitte Dezember nutzte die Zwoote dann noch die Möglichkeit, am Weihnachtsmarkt vor Porta Möbel die Bahn für das Eisstockschießen unsicher zu machen. Wir hatten einen super Abend, wo sich Teams wie “Die roten Rutscher” und “Die blauen Gleiter” ein spannendes Rennen sicherten – Heißgetränk inklusive.

Und damit sind wir auch schon, wo wir heute sind: Am 31. Dezember, dem letzten Tag vom Jahr 2025. Wir blicke zurück auf ein ereignisreiches Jahr, geprägt von tollen Events und starkem Zusammenhalt. Wie immer ist dies nur möglich durch eure Unterstützung und unsere Sponsoren – Wir sagen DANKE, dass es euch und somit uns gibt!

Ich freue mich auf ein neues Jahr mit vielen Veranstaltungen und Spaß im Schützenverein Barkhausen – wir sehen uns in 2026!

PS: An Neujahr treffen wir uns um 10.30 Uhr am Anleger zur Neujahrswanderung. Auch den 31. Januar tragt ihr euch am besten direkt ein, da findet unser Grünkohlessen statt!

LSB „# – Überraschungspaket“ für Jugendleiter vom SV Barkhausen-Porta

Ehepaar Friedland seit über einem Jahrzehnt engagiert

gelang es dem Schützenverein Barkhausen-Porta eine Bewerbung für die Anerkennung im Ehrenamt beim Landessportbund (LSB) NRW einzureichen. Das ausgelobte Überraschungspaket „# – Sportehrenamt überrascht“, konnte nun anlässlich des Wichtelschiessens der Schüler und Jugendlichen an das Ehepaar Andrea und Jörg Friedland überreicht werden.

2024 konnte niemand ahnen, dass diese anerkennende Aktion für ehrenamtliches Engagement bis heute fortgeführt werden konnte. So wurde seinerzeit Jörg Friedland ausgezeichnet, für die über ein Jahrzehnt andauernde Jugendleitung und Trainertätigkeit. Mit einbezogen wurde zum damaligen Zeitpunkt auch Ehefrau Andrea. In diesem Jahr wurde sie vom Ehrungsverantwortlichen des Vereins, Rüdiger Eichhorn, selbst vorgeschlagen. Die erfolgreiche Bewerbung mündete nun im Umkehrschluss auch gemeinsam für Ehemann Jörg.

Der Laudator betonte dabei das Wirken der Eheleute im Neuaufbau der Jugendarbeit im schiesssportlichen Bereich des Vereins, die schon vielfach bis zu den Deutschen Meisterschaften reichte. Darüber ist das Engagement in der offenen Ganztags- Nachmittagsbetreuung im Blasrohrsport in den Grundschulen Barkhausen und Neesen nicht zu vergessen. „Darüber hinaus sind Andrea und Jörg auch über den Vereinsrahmen hinaus im anzukennenden Ehrenamt tätig! Andrea, als Geschäftsführerin des Stadtsportverbandes Porta Westfalica und Jörg beim Westfälischen Schützenbund, als Referent für allgemeine Jugendarbeit (2021-2024) und andauernd als Kreisjugendleiter im Schützenkreis Minden“, so die Ausführungen des Überbringers.

Die Überraschung, des mit vielen Sponsorenartikeln gefüllten Pakets, wurde ergänzt durch eine jeweilige persönliche Glastrophäe mit der Widmung: „In Anerkennung, Eure Jugendlichen“ und einer Urkunde „… für herausragenden Einsatz den Vereinsbetrieb am Laufen zu halten …“, vom LSB-Präsidenten Stefan Klett.

Andrea und Jörg Friedland bei der Übergabe des „LSB-Ü-Paketes“

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Sechs „Heimliche Helfer“ gewürdigt

Landrat Ali Dogan zeichnete beim SV Barkhausen-Porta aus

„Ehrenamtliches Engagement ist das Herzstück jeden Vereins, so ist es auch beim SV Barkhausen-Porta, der auf eine 126-jährige Vereinsgeschichte zurückblickt“, so der Landrat des Kreises Minden-Lübbecke, Ali Dogan, in seiner Begrüßung. „Unsichtbare Helfer verdienen Anerkennung und Respekt, denn sie tragen zum Erfolg bei, ohne selbst im Vordergrund zu stehen. Das möchte ich ändern: Genau diesen Menschen möchte ich danke sagen!“, führte der Landrat weiter aus und überbrachte ebenso den Dank des Landkreises.

Völlig überrascht waren dann die Ausgezeichneten selbst über die individuelle Laudatio und die ansprechende Urkunde die ihnen überreicht wurden. Dirk Wiedermann, dem derzeitigen 1. Vorsitzenden, wurde die Ehre zuteil auf Grund seiner nun schon über drei Jahrzehnte in Führungspositionen, die er im Festausschuss, als Pressereferent und in der Vereinsgeschäftsleitung innehat. In der ihrer Funktion der Vereins-, Kreis- und Bezirksreferentin für den Blasrohrsport, sowie ihrem Engagement in der offenen Ganztagsbetreuung in der Grundschule Barkhausen wurde Beate Dreger die Würdigung zu teil.

Das Ehepaar „Kümmern“, Regina Horn-Sandvoß und Dietmar Sandvoß, blicken beide schon auf 60 bzw. 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurück und setzen sich im traditionellen organisatorischen Bereich ein. Besonders liegt beiden allerdings der Sport am Herzen. Während sich Regina z. B. um die Starterlisten zu den Meisterschaften, die Liga-Mannschaften und Standaufsichten kümmert, ist ihr Ehemann Dietmar verantwortlich für die elektronischen Anlagen und deren Programminhalte engagiert. Als Bataillonskommandeur versah er ebenso unermüdlich seine selbst gesteckten Aufgaben, als auch als Liga-Leiter des Bezirkes 3 OWL, sowie als Kampfrichter auf allen Ebenen des WSB.

Das Ehepaar Friedland engagiert sich für die Jugend und hat in ihrem Wirken der vergangenen 18 Jahren eine große sportliche, erfolgreiche Gefolgschaft geformt. Überregionale Erfolge des Schützennachwuchses basieren auf ihrem unermüdlichen Einsatz. Beide sind auch federführend in der offenen Ganztagsbetreuung im Blasrohrsport aktiv. Andrea Friedland versieht zudem das Ehrenamt der Geschäftsführerin im Stadtsportbund Porta Westfalica. Eine Amtsperiode bot Jörg Friedland seine Erfahrung als Referent „allgemeine Jugendarbeit“ sein Engagement in der WSJ an.

Foto (Kreis Mi-Lk) v.l.n.r.: Landrat Ali Dogan, BZ Vors./Vereins-Ehrungsbeauftragter Rüdiger Eichhorn, Jörg Friedland, Andrea Friedland, Dietmar Sandvoß, Regina Horn-Sandvoß, Dirk Wiedermann und Beate Dreger

„Glücklicherweise bringen sich viele Schützinnen und Schützen ehrenamtlich stark ein“, wusste Rüdiger Eichhorn als Ehrungsverantwortlicher des Barkhauser Schützenvereins in seinen einleitenden Worten zu würdigen. Da er selbst schon 54 Jahre im Schützenehrenamt tätig ist, ergänzte er: „Ohne die vielen unzähligen Stunden, die freiwillige Helferinnen und Helfer investieren, wären Vereinsaktivitäten, Traditionspflege, Sport- und Jugendarbeit nicht möglich!“ Das soziale Gemeinschafterleben zu prägen, bezeichnete er darüber hinaus als wesentlichen Bestandteil als wertgeschätzte „Arbeit“, die ihm persönlich sehr am Herzen läge. Deshalb nutzt er gerne alle Formate, Mitmenschen vorzuschlagen auch wenn es z. T. umfangreiche Recherchen erfordere. Diese Intention habe er auch, mit den geheim gehaltenen Vorschlägen bis zur Verleihung, selbst verfolgt.

Als „Glücksmoment“ wurde besonders hervorgehoben wurde, dass die respektvolle Anerkennung am internationalem „Tag des Ehrenamtes“ durchgeführt werden konnte. Außerdem waren viele Schüler und Jugendliche anwesend, die sich zum „Wichtelschiessen“ zusammengefunden hatten. Vielleicht ist dies auch ein Weg junge Menschen an das Ehrenamt heranzuführen?

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Ehepaar „Kümmern“ ausgezeichnet

LSB „# – Überraschungspaket“ für Ehrenamtler vom SV Barkhausen-Porta

Dem Schützenverein Barkhausen-Porta ist erneut eine Bewerbung für die Anerkennung im Ehrenamt gelungen. Ein ausgelobtes Überraschungspaket des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB) konnte nun anlässlich der internen Zusammenkunft der Gewehrschützen übergeben werden.

Im Juni 2022 wurde erstmalig die landesweit unter den angeschlossenen Sportvereinen ausgeschriebene Aktion „# – Sportehrenamt überrascht“ angeboten. Damals konnte noch niemand prognostizieren wieviel Wiederholungen bis heute es geben würde. Um allen ehrenamtlich Engagierten des Vereins gerecht zu werden konnten bisher weitere sechs Bewerbungen erfolgreich abgeschlossen und durchgeführt werden.

Dieses Jahr konnte Dietmar Sandvoß das von WestLotto gesponsorte Präsent mit nachhaltigen Goodies, inkl. eines hochwertigen Hoodies und Badehandtuches entgegennehmen. Allerdings hatte der Ehrungsbeauftragte des Vereins, Rüdiger Eichhorn, dabei eine besondere Idee. 2022 war für „Frau Kümmern“, Regina Horn-Sandvoß, als Ehefrau des diesjährigen Ausgezeichneten, benannt worden, die Wertschätzung wurde allerdings auch für Dietmar Sandvoß damals mit ausgesprochen. Nun gelang es im Umkehrschluss, erneut beide, unermüdlich für den Verein Agierende, zu bedenken. Ergänzt wurde die Überraschung durch eine Urkunde „… für herausragenden Einsatz den Vereinsbetrieb am Laufen zu halten …“, vom LSB-Präsidenten Stefan Klett.

Regina Horn-Sandvoß und Dietmar Sandvoß mit dem „LSB-Ü-Paket“

Bei der Übergabe wurden die vielfältigen ehrenamtlichen Arbeiten des Ehepaares besonders hervorgehoben und gewürdigt. „Im Sport, als auch in der Komponente der Tradition verfügen die „Eheleute Kümmern“ über ein weitreichendes Portfolio“, so der Laudator. Vorstandsarbeit in Form von Jugendbetreuung, Veranstaltungsorganisation, Offizierscorps-Leitung, Pflege und Wartung der elektronischen Trefferaufnahme, Ligaverwaltung, Vereinssportleitung über Kampfrichtertätigkeiten auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene bis hin als Jurymitglied bei Deutschen Meisterschaften zu agieren, reicht die Übersicht der markantesten Punkte im Ehrenamt.

Mit einer jeweiligen ergänzenden Glastrophäe brachten die Langwaffen-Sportschützen besonders ihre Dankbarkeit zum Ausdruck. Ist es doch nicht selbstverständlich, dass für Mitmenschen unentgeltlich persönliche Freizeit investiert wird. Diese Würdigung kann mit dem Überraschungspaket aber ausgedrückt werden.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

Drei Schützenvereine Ostwestfalens beteiligten bei „Sterne des Sports 2025“ – SV Barkhausen-Porta errang einen kleinen Bronzestern und 500 Euro

Seit 13 Jahren richten die Volks- und Raiffeisenbanken in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund den Wettbewerb um die „Sterne des Sports“ aus. Dabei werden innovative Ideen und ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen in regional, landes- und bundesweiten Wettbewerben z.T. mit hohen Geldsummen und entsprechenden Stern-Trophäen bedacht.

Auf der ersten Ebene, der Region Ostwestfalen, waren in diesem Jahr erstmalig drei Schützenvereine im Wettbewerb. Der SV Barkhausen-Porta, der SV „Auf´s Blatt“ Hahlen (beide Bereich Minden-Lübbecke) und der SV Dreyen (Bereich Herford).

Für Barkhausen war es in diesem Jahr völlig überraschend der 3. Platz im Minden-Lübbecker-Land. Den kleinen Bronzestern, nebst einer anerkennenden Fördersumme von 500 Euro bekamen sie für ihr Projekt „Jugendlichen eine zweite Chance im Sport geben“. Ziel ist es über örtliche Aktivitäten, wie die Grundschulnachmittagsbetreuung mit dem Blasrohrsport, Erlebnisnachmittage zum Abschied der örtlichen 4.-ten Abschlussklassen der Grundschule auf dem Vereinsgelände oder auch Zeltlager „unter dem Willem“ durchzuführen. Dabei wird den Teilnehmern angeboten, bisher für sie fremde Sportdisziplinen wie Licht-, Blasrohr- und Luftgewehr- und Luftpistolensport hautnah auszuprobieren. Ein Effekt, der zu einem landesweit beachteten sportlichen Erfolg in der Jugendarbeit und stetig wachsender Mitgliederzahl sich widerspiegelt.

Für die Hahler Engagierten hieß es erneut, nach bisher drei Bewerbungen, einen ehrenvollen gemeinsamen 4. Rang, für alle weiteren teilnehmenden Vereine, zu belegen. Sie waren mit dem Slogan „Inklusion mit dem Lichtsportgerät“ in den Wettbewerb gegangen. Seit 2022 pflegen die verantwortlichen Schützen mit der Lebenshilfe Sportgruppe Minden eine Kooperation um psychisch und physisch eingeschränkten Mitmenschen den Schießsport ungefährlich zu vermitteln. So werden „Biathlonevents“ mit stilisierten Holzlatten als „Ski“, „Dart-Schießen“ und „Schützenfeste“ mit Majestäten- und Pokalwettkämpfen durchgeführt. In diesem Jahr wurde das Königsschießen erstmalig in das eigene Sommerfest integriert und erhielt auf beiden Seiten außerordentliche Resonanz.

Für den Verwaltungsbereich Herford, wurde die Auszeichnung der Prämierten am gleichen Abend in der Geschäftsstelle der Volksbank OWL in Minden, ausgehändigt. Erstmals hatte sich der SV Dreyen unter „Gemeinsam statt einsam“ eingebracht. Auch sie bekamen eine anerkennende Urkunde für den „vierten“ Platz überreicht. Der erste Vorsitzende Gerhard Knemeyer betonte: „Wer sich für das Leben und Wohnen auf dem Lande entschieden hat, dem wird ein soziales Miteinander in Geselligkeit, Vereins-ER-leben, Dorffesten oder Stammtischen geboten“!

Der Ort Dreyen hatte einmal sieben Gaststätten, heute keine mehr, deshalb ergriff der Schützenverein die Initiative und rief gerade für die älteren Bewohner, inzwischen sind auch viele Jüngere dem Aufruf gefolgt, zur Zusammenkunft ins Schützenheim. Niemand dürfe sich ausgegrenzt fühlen und es sollten sich gemeinsame Freizeitaktivitäten entwickeln, um Spaß zu haben. Dazu werden auch gerne schießsportliche Vergleiche zwischen den Generationen und Disziplinübergreifend im gemeinsamen Sportheim, als lebhafter Ortsmittelpunkt, angeboten.

Es gilt für alle unserer Schützenvereine an diesen zukunftsweisenden Ideen selbst tätig zu werden, nicht nur um das Schützenbild nachhaltig positiv darzustellen und zu prägen, sondern vielleicht auch neue Mitglieder zu werben. Eine Idee für soziales ehrenamtliches Engagement könnte u.a. auch zur Bewerbung „Sterne des Sports 2026“ führen und erfolgreich sein. Es winken silberne oder goldene Sterne mit Förderhöchstsummen bis zu 10.000 Euro

v.l.n.r.: Jan Gödeker, Gerhard Knemeyer (beide Dreyen), Lukas Bergmann (Hahlen), Jörg und Andrea Friedland, sowie Reinhard Büttemeyer (alle Barkhausen)

(Text und Fotos: Rüdiger Eichhorn)

Hohe Auszeichnungen für ehrenamtlich engagierte Sportschützen

Anlässlich des Bezirksdelegiertentages der Schützen aus Ostwestfalen und Lippe im Westfälischen Schützenbund (WSB) wurden ehrenamtlich Engagierte, als auch eine Sportlerin, vom SV Barkhausen-Porta ausgezeichnet.

Erstmals erhielt das Nachwuchstalent, Kira Holtmann, den Erinnerungspokal im Bereich der Kurzwaffen-Sportler. Ihre Meisterschafts-Platzierungen und Siege mit der Luft- und der Sportpistole, reichen von der Kreis-, über die Bezirks-, bis hin zu Landesmeisterschaftstiteln. Bei der Deutschen Meisterschaft vertrat sie zudem als einzige Jugendliche in diesen Disziplinen die westfälischen Farben. Persönlich sehr gute Ergebnisse bedeuteten Mittelfeldplatzierungen auf der ehemaligen Olympiasportstätte vor Monatsfrist. Die Auszeichnung „Sportlerin des Jahres 2025 – Kurzwaffe“ erhielt Kira Holtmann aus den Händen des Bezirkssportleiters Konrad Adamitz (Hille) und Bezirksjugendleiter Jochen Dräger (Herzebrock).

Für drei aktive Sportschützen, die ihr Wissen und ihre Zeit auch für die ehrenamtliche Verwaltung aufwenden, wurden Maximilian Eichhorn, Dietmar Sandvoß und Jörg Rudolph vom WSB-Vizepräsidenten, Jochen Willmann (Bielefeld), und dem Bezirksvorsitzenden Rüdiger Eichhorn (Minden) besonders bedacht.

Für den stellvertretenden Bezirksportleiter, Maximilian Eichhorn, er versieht dieses verantwortungsvolle Amt nun schon sieben Jahre, stand allerdings auch seine Mitwirkung als Standaufsicht, oder Verantwortlicher in der EDV-Arbeit bei Meisterschaften über nun schon mehr als eineinhalb Jahrzehnte im Mittelpunkt.

Das WSB-Ehrenzeichen in Gold lag neben ihm auch für Jörg Rudolph bereit. Seit über dreißig Jahren war seine Passion, sich zunächst in der Jugendarbeit für den Schützenkreis Minden, als auch für seinen Ursprungsverein dem SV Nammen, z. T. auch als 1. Vorsitzender, einzubringen. Darüber hinaus betreut Jörg Rudolph auch den Schützenverband Porta Westfalica als Verantwortlicher in den Runden- und Meisterschaftswettkämpfe sowie dem Blasrohrsport.

Das WSB-Ehrenschild erhielt der unermüdliche Dietmar Sandvoß, teils als Kommandeur des traditionellen Schützenwesens in seinem Verein, zum anderen als Pfleger und Bewahrer der elektronischen Zielerfassungen im Schützenhaus. Des Weiteren versieht Dietmar Sandvoß auch die Funktion eines „Kampfrichters National“ im Landesleistungszentrum des WSB in Dortmund und ist Ligaleiter im OWL-Bereich.

v.l.n.r.: Dirk Wiedermann, Maximilian Eichhorn, Kira Holtmann, Dietmar Sandvoß, Jörg Rudolph und Jörg Friedland

Allen Geehrten herzlichen Glückwunsch!

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)

David Heth mit der Jugendverdienstnadel ausgezeichnet

„# – Überraschungspaket“ für Ehrenamtler vom SV Barkhausen-Porta

Dem Schützenverein Barkhausen-Porta ist erneut ein Coup gelungen. Ein ausgelobtes Überraschungspakete des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB) konnte erfolgreich beantragt werden. In dieser Aktion des landesweit unter den Sportvereinen ausgeschrieben „# – Sportehrenamt überrascht“ konnte die Anerkennung dem ausscheidenden Jugendleiter David Heth überreicht werden. Eines von 500, durch höherwertige Sponsorenartikeln gefüllten Karton, war Bestandteil des Dankes und Anerkennung des Vereins für die abgeleisteten Ehrenamtsjahre.

Ergänzt wurde das „Ü-Paket“ noch durch eine aufgeklebte Banane, Symbol eines „6-Millionen-Euro“ wertigen Geburtstagsgeschenk, denn die diesjährige Jugendversammlung fand an David Heth Jahrestag statt. Die Übergabe wurde eingeleitet mit einer Laudatio zur vergangenen selbstlosen Arbeit des Geehrten für die Jugendlichen und Schüler im Verein, durch den Ehrungsbeauftragten Rüdiger Eichhorn.

Seit 2004 hat David Heth zunächst als verantwortlicher 1. Jugendleiter fungiert. Ab 2014 dann als Stellvertreter. Selbst aktiver Luftpistolenschütze und im Traditionsbereich in der 1. Kompanie beheimatet, war er wesentlicher Bestandteil der stetig wachsenden Jugendarbeit der vergangenen Jahrzehnte in Barkhausen. Über die Betreuung der jungen Sportler während des Trainings und der Wettkämpfe, bis hin zur Mitverantwortung im Zeltlager oder dem Abschlussfest der ortsansässigen Grundschule zeichnen nur einen kleinen Überblick der persönlichen ehrenamtlichen Leistung.

David Heth mit „LSB-Ü-Paket“ und WSB-Urkunde

Aus allen diesen selbstlosen Arbeiten resultierte dann auch noch eine weitere Anerkennung. Mit der „Jugendverdienstnadel in Bronze“ des Westfälischen Schützenbundes (WSB), die der Laudator in seiner Eigenschaft als Bezirksvorsitzender Ostwestfalens stellvertretend für die WSB-Vizepräsidentin Jugend, Sabine Lüttmann, übergeben durfte, gelang die zweite Überraschung des Tages.

David Heth, zeigte sich sichtlich beeindruckt ob dieser Auszeichnungen, da er auch noch begleitende Urkunden vom Präsidenten des LSB, Stefan Klett, und der Vizepräsidentin des WSB erhielt.

(Text und Foto: Rüdiger Eichhorn)